Corona-Kontrollen und Corona-Überwachung

Hamburger SPD-Innensenator_ Notfalls in Wohnungen eindringen

Die Coronakrise öffnet totalitären Vorstellungen Tor und Tür. Jetzt hat der Hamburger Innensenator Andy Grote (SPD) angekündigt, notfalls Corona-Kontrollen in privaten Wohnungen durchzuführen.

Der Hamburger Senat hat weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Verbreitung angekündigt [siehe Bericht »Focus«]. Dazu gehören auch massive Beschränkungen bei privaten Treffen. So seinen private Treffen nur noch mit zehn Personen aus zwei Haushalten erlaubt.

Innensenator Andy Grote (SPD) kündigt an, dass Verstöße gegen die ab Montag geltenden Regeln als Ordnungswidrigkeit geahndet würden. Notfalls wolle man das auch in den Wohnungen kontrollieren.

Dagegen äußern immer mehr Kritiker Bedenken, dass die Coronakrise ausgenutzt werde, um die Rechte der Bürger einzuschränken und totalitäre Staats- und Kontrollvorstellungen Schritt für Schritt umzusetzen. Die Sorge, die viele Kritiker der Corona-Maßnahmen umtreibt, ist die Frage, ob die Maßnahmen und Überwachungen nach der Krise wirklich wieder rückgängig gemacht werden oder ob dann andere Gründe für eine Fortsetzung der Maßnahmen aufgetischt werden.

Sven von Storch

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