Markus Söder verbreitet wieder einmal Panik. Er spricht von einer großen Gefahr und einer »Corona-Schockwelle«. Wenn die Coronawelle im Herbst mit der Grippewelle zusammenträfe, könnte es eine »Unkontrollierbarkeit des Geschehens« geben, warnt er.
Walter Plassmann, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg, hält dagegen. Er kritisiert die Panikmache von Politikern wie Markus Söder, Karl Lauterbach und von Virologen wie Professor Drosten und ruft in der Corona-Debatte zu mehr Gelassenheit auf [siehe Bericht Focus].
Die Panikmache vor einer Doppelwelle (Corona plus Grippe) sei nicht nötig. Man müsse nicht immer vom Schlimmsten ausgehen. Es könne auch so verlaufen wie im Frühjahr, als die Corona-Schutzmaßnahmen (Maske tragen, etc.) auch zu einer Reduzierung der Grippefälle führte.
Mit Blick auf die Reden von Söder, Drosten, Lauterbach sagte Plassmann: »Wer die Gesellschaft mit immer neuen Hiobsbotschaften auf immer höhere Bäume treibt, der macht die Gesellschaft krank«.
Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg kritisiert Söders Corona-Politik
Hamburger Ärzte-Chef_ Corona-Panikmache macht die Gesellschaft krank
»Wer die Gesellschaft mit immer neuen Hiobsbotschaften auf immer höhere Bäume treibt, der macht die Gesellschaft krank.«
Quelle
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