Auf dem ersten Blick sehen die Ergebnisse der Hamburger Bürgerschaftswahl für die Einwohner anderer Bundesländer befremdlich aus. Hamburg war schon immer eine SPD-Stadt. Aber wenn man die Gewinne und Verluste berücksichtigt, zeigt sich auch hier ein bundesweiter Trend: SPD und Grüne verlieren, konservative Parteien gewinnen.
Hier die Ergebnisse laut NDR-Hochrechnung von gestern 20:19 Uhr:
SPD: 33,7 Prozent (-5,5)
CDU: 19,8 Prozent (+8,6)
Grüne: 18,3 Prozent (-5,9)
Linke: 11,1 Prozent (+2,0)
AfD: 7,7 Prozent (+2,4)
Volt: 3,1 Prozent (+1,8)
FDP: 2,3 Prozent (-2,7)
BSW: 1,8 Prozent (+1,8)
Andere: 2,2 Prozent (-2,6)
Dazu der AfD-Landeschef und Spitzenkandidat Dirk Nockemann:
»Insgesamt ist es ein solides AfD-Ergebnis für Hamburg. Hamburg ist als westdeutsche Großstadt ein schwieriges Terrain für uns. Antifa-Angriffe auf unsere Infostände und Flugblattverteiler waren an der Tagesordnung. Mit unseren neuen Fraktionsmitgliedern zieht ein frischer Wind in die Bürgerschaft ein. Mit Hilfe dieser Mannstärke werden wir als Opposition noch mehr Druck auf die Altparteien ausüben. Ich bedanke mich bei allen aufrechten Wahlkämpfern und bei unseren Wählern.«


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