»Das wird Putin schon noch erleben, wie stark wir sind«

Habeck droht Russland und spricht sich gegen Wiederaufnahme von Nord Stream 2 aus

Kaum kommt wieder Gas durch die Pipeline Nord Stream 1, nimmt Habeck den Mund wieder voll. Er droht Russland und Putin. Und er erklärt, dass Nord Stream 2 nicht wieder aufgenommen wird.

Was erlaubt sich eigentlich der grüne Wirtschafts- und Energieminister Robert Habeck, nun wieder Drohungen gegen Russland auszusprechen? Hatte er nicht noch vor kurzem gebangt, dass Gazprom die Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 ganz abstellt? Nun fließt das Erdgas wieder, wenn auch nur zu 30-40 Prozent.

Robert Habeck nimmt in seiner jüngsten Stellungnahme den Mund wieder voll. Er droht Russland und Putin und wirft diesem vor, die Wartungsprobleme aus Ausrede genutzt zu haben, um Deutschland unter Druck zu setzen. Die Geschichte rund um die Gas-Turbine sei ein »vorgeschobenes Argument« gewesen, um ein »fadenscheiniges Spiel« zu spielen.

Habeck hat sich erneut gegen die Wiederaufnahme der Pipeline Nord Stream 2 ausgesprochen. Damit würde die Abhängigkeit von russischem Gas noch verstärkt, erklärte er.

Ach wirklich, Herr Habeck? Nord Stream 2 hindert Sie doch nicht daran, anderswo ebenfalls Erdgas zu kaufen, um die Speicher aufzufüllen! Lieber ein paar Möglichkeiten mehr, als ein paar Möglichkeiten weniger!

Doch diese Gedanken sind dem Energieminister fern. Denn auch er scheint mit »vorgeschobenen Argumenten« ein »fadenscheiniges Spiel« zu spielen. Ihm geht es ideologisch darum gegen Russland und für die Energiewende einzutreten. Und er will gegen Putin den harten Politiker spielen: »Das wird Putin schon noch erleben, wie stark wir sind.«

Sven von Storch

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