Wer mit dem Feuer spielt, verbrennt sich. Die Ampel-Regierung hatte sich entschieden, auf den Angriff Russlands auf die Ukraine mit einem Wirtschaftskrieg zu reagieren und die schrittweise Einführung von Sanktionen und Importbeschränkungen gegen Russland verkündet. Aus politischen – nicht aus wirtschaftlichen – Gründen soll sich Deutschland von den günstigen Rohstoffen aus Russland loslösen und auf dessen Erdgas und Erdöl zugunsten teurer Alternativen aus den USA und Nahost verzichten.
Doch auch im Wirtschaftskrieg gibt es Verluste. Das erleben wir jetzt. Deutschland scheint schon jetzt wirtschaftlich unter den Sanktionen mehr zu leiden als Russland. Während Russland die Ressourcen auf anderen Märkten verkauft, leidet Deutschland unter Ruhfstoffmangel.
So kommt es, wie es kommen musste. Habeck ist verzweifelt und bittet die Bürger und die Wirtschaft, energie zu sparen. Und dann das:
Nach Informationen der »Welt« bereitet das Energie- und Wirtschaftsministerium von Robert Habeck die zweite Stufe des nationalen Notfallplans Gas vor [siehe auch Bericht »T-Online«]. Diese ist bereits eine Alarmstufe! Sie könnte in wenigen Tagen ausgerufen werden. Die Frühwarnstufe beziehungesweise die erste Eskalationsstufe des Notfallplans Gas gilt bereits.
Nach Aussagen der »Welt« könnte dieser Schritt das Erdgas für die Industrie und die Verbraucher weiter verteuern, und zwar »unmittelbar und erheblich«.


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