Stellenausschreibung verrät ideologische Wortwahl

Grüne Gegnerbeobachtung

Auf Twitter sorgte eine Stellenausschreibung der Grünen für Aufmerksamkeit. Dort wurde »ein*e Vorstandsreferent*in für Datenanalyse und Gegnerbeobachtung« gesucht.

Auf Twitter sorgte eine Stellenausschreibung der Grünen für Aufmerksamkeit. Dort wurde »ein*e  Vorstandsreferent*in für Datenanalyse und Gegnerbeobachtung« gesucht. Mittlerweile scheint die Stellenausschreibung gelöscht zu sein. Man hat wohl erkannt, dass die Wortwahl verräterisch ist.

Zwei Dinge:

Erstens: Wen meinen die Grünen als »Gegner«? Was ist »Gegnerbeobachtung«? Werden andere Parteien beäugt? Oder werden Teile der Bevölkerung beobachtet, weil sie rechts des linksgrünen Ideologie-Wahnsinns argumentieren und deshalb einen Potentieller-Nazi-Stempel aufgedrückt bekommen?

Zweitens: Warum wird der Begriff »Gegner« nicht gegendert? Überhaupt: Warum werden in der Sprache der Grünen Mörder, Vergewaltiger, Feinde, Gegner und andere schlimme Menschen nicht mit »*in« dekoriert? Sind die »Bösen« immer nur weiß und männlich? »Toxic Masculinity«? »Böse alte weiße Männer«?

Die Grünen sind scheinbar so ideologieverblendet, dass sie die Realitäten des Lebens, der normalen Familien, Arbeitnehmer, Arbeiter, den Alltag, die wirtschaftlichen Notwendigkeiten und viele andere Dinge einfach nicht zu sehen scheinen. Für sie ist es ein Kulturkampf, bei dem alles bürgerliche dekonstruiert werden muss. Und ganz normale Menschen, die ihr ganz normales Leben behalten wollen, können schnell zu »Gegnern« werden. 

Sven von Storch

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