Frust und Verzweiflung sitzen tief. Immer mehr Bürger fühlen sich wie im falschen Film. Sie werden durch die Ampel-Regierung Schritt für Schritt enteignet, sind zunehmend der Gewalt neuer Mitbürger ausgesetzt und dürfen sich nicht wehren. Und nun wird ihnen eingeredet, dass es gut sei, Waffen in Kriegsgebiete zu schicken.
Soll jetzt alles im orwellschen Sinne Kopf stehen? Krieg ist Frieden? Waffen sind gut? Grün steht nun gegen die Friedensbewegung? Wir seien im Krieg mit Russland, wie die grüne Außenministerin fabulierte? Und weniger soll das neue mehr sein?
»Grün ist das neue Braun«, »Das ist nicht unser Krieg« – solche und ähnliche Sprüche sieht man als Graffiti in den Innenstädten immer häufiger, manchmal riesengroß an Gebäudewänden. Gegner dieser offenen Opposition malen Gegengraffiti. In der Nähe des Berliner Alexandersplatzes prangerte an einer Hochhaus-Baustellenfassade ein gigantischer Schriftzug mit den Worten: »NO WARS!«, der wenige Tage später von Gegenaktivisten übersprayt wurde. Andernorts wurden Graffiti mit dem Schriftzug »Nicht unser Krieg« verändert zu »leider unser Krieg«.
Klar ist: Unsere Gesellschaft ist immer gespaltener und aufgewühlter. Die Menschen ertragen diese Spannung kaum noch. Sie wollen wieder verlässliche moralische Leitplanken. Doch in einer Zeit, in der Naturgesetze nicht mehr gelten sollen, in der Menschen von einem Tag zum anderen ihr Geschlecht ändern können, in der es illegitim ist, Friedensverhandlungen zu fordern und in der man die eigene Enteignung und Deindustrialisierung der Wirtschaft und der Vernichtung des Wohlstandes widerspruchslos hinnehmen soll


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