Die britische Regierung von Keir Starmer muss einlenken. Die Probleme, die durch die unkontrollierte Migration entstanden sind, wachsen der Regierung über den Kopf. In England, Schottland, Wales und Nordirland werden große Teile der ansässigen Bevölkerung ungeduldig. Immer wieder kommt es zu Protesten gegen Überfremdung, Masseneinwanderung, Ausbeutung der Sozialsysteme, die die Regierung teils rigoros zu unterbinden sucht. Doch das Fass scheint übervoll zu sein, dass die Regierung den Deckel nicht mehr draufhalten kann.
Nun spricht man in der Regierung vom »Ende vom gescheiterten Experiment mit offenen Grenzen« [siehe Bericht »Welt«]. Es sollen strengere Regeln bei der Einwanderung gelten. So sollen die Anforderungen für den Erhalt eines Arbeitsvisums erhöht werden.
Die Frist für einen Antrag auf britische Staatsbürgerschaft soll grundsätzlich von fünf auf zehn Jahre verlängert werden. Wer einen »dauerhaften Beitrag zur Wirtschaft und Gesellschaft« nachweisen könne, wie etwa Krankenschwestern, Ärzte, Ingenieure oder KI-Führungskräfte, solle schneller zugelassen werden, heißt es.
Außerdem sollen die Anforderungen in Bezug auf die Englischkenntnisse für Einwanderer verschärft werden. Wer einwandern wolle, müsse sich zur Integration und zum Erlernen der Sprache verpflichten. Starmer verspricht: »Die Durchsetzung wird strenger denn je sein, und die Migrationszahlen werden sinken.« Ob er sein Versprechen halten wird?


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