Soldaten der EU-Staaten und NATO in der Ukraine? Ist das vorstellbar? Offensichtlich scheint das jetzt der aktuelle Plan zu sein.
10 Staaten seien schon bereit, Soldaten in die Ukraine zu entsenden
Wie »n-tv« mit Bezug auf eine Meldung von »Bloomberg« berichtet, sind zehn EU-Staaten, angeführt von Frankreich und Großbritannien, bereit, Soldaten in die Ukraine zu entsenden. Ihre Aufgabe solle angeblich sein, einen möglichen Friedensprozess zu überwachen.
Ziel soll angeblich sein, die Ukraine in Verhandlungen mit Russland zu stärken
Der sogenannte »Pakt der Zehn« soll in den kommenden Tagen, idealerweise noch diese Woche, finalisiert werden, wie EU-Ratspräsident António Costa bestätigte. Ziel ist es, die Ukraine in Verhandlungen, insbesondere bei einem möglichen Treffen zwischen Präsident Selenskij und Putin, zu stärken.
USA will Luftunterstützung bieten, Deutschland sagt noch nichts Kontretes
Die USA unterstützen die Sicherheitsgarantien, bleiben aber vage und schließen Bodentruppen aus, bieten jedoch Luftunterstützung an. Deutschland will sich engagieren, eine konkrete Entscheidung über den Beitrag steht jedoch noch aus. Hochrangige Militärvertreter aus den USA und Europa berieten in Washington über ein mögliches Friedensabkommen, während die NATO die Sicherheitslage weiter diskutiert.
Falsche Reihenfolge?
Aus russischer Perspektive ist dies die falsche Reihenfolge. Westliche Truppen nach einem möglichen Friedensabkommen sind etwas anderes als westliche Truppen vor einem Friedensabkommen. Auffällig ist auch, dass die USA sich zurückhalten, während die Europäer vorpreschen, allen voran Großbritannien und Frankreich.
Die westliche Propaganda-Presse feiert den Plan
In den westlichen Mainstream-Medien findet der Plan dagegen großen Anklang. Hier soll wohl Stimmung für eine EU-/NATO-Truppen-Entsendung in die Ukraine gemacht werden. Doch damit sind große Risiken verbunden, vor allen Dingen, wenn die Friedensverhandlungen scheitern sollten und der Krieg weitergeht. Wie verhalten sich die westlichen Truppen in der Ukraine dann?


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