Eine Milliarde Menschen im Home Office

Great Reset_ Auch die Arbeitswelt soll umgekrempelt werden

Beim Great Reset wird alles umgewälzt, sogar unsere Art zu leben und zu arbeiten. Beim Weltwirtschaftsforum spricht man von der »Resetting the future of work agenda«. Digital soll unser Arbeitsleben werden — und sozial isoliert.

Beim Weltwirtschaftsforum wird deutlich, dass es nichts gibt, dass nicht dem Great Reset untergeordnet wird.

In einem Arbeitspapier mit dem Titel »Resetting the Future of Work Agenda: Disruption and Renewal in a Post-COVID World« wird die Zukunft der Arbeit vorgestellt. Es geht um das »Resetting the future of work agenda«.

Es geht darum, die Zukunft der Arbeit zu entwerfen, wie sie in der Zeit nach der Corona-Krise sich entwickeln soll. Die Idee: Mehr digitale Arbeit, mehr Online-Dienste, mehr Vernetzung, mehr Home Office. In zehn Jahren, so wird kalkuliert, würden rund eine Milliarde Menschen im Home Office arbeiten.

Nach den Zukunftsentwürfen des Weltwirtschaftsforums im Rahmen des Great Reset geht es vor allem auch um eine Wiederbelebung des »Stakeholder Capitalism«.

Was in dem Bericht nicht erwähnt wird, sind die negativen Auswirkungen, die solche Entwicklungen schon jetzt zeigen: Im Zuge der Lockdowns wächst der Online-Handel und schrumpft der Einzelhandel. Die Städte sind leer, hunderttausende Geschäfte stehen vor der Pleite. Mit den Geschäften verschwinden auch die Gastronomie-Betriebe in den Städten. Ein wichtiges Element des gesellschaftlichen Lebens geht verloren. Stattdessen wächst die Gefahr der Online-Überwachung und Kontrolle der Bürger via Internet. Soll das die glücksverheißende Zukunft sein?

Sven von Storch

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