Bundesfamilienministerin Franziska Giffey will mehr Quote. So will sie, dass es unter den an der Börse notierten Unternehmen mit mindestens 2000 Mitarbeitern keine Vorstände mehr gegen darf, die nur aus Männern bestehen. »Männerclubs« seien nicht mehr zeitgemäß [siehe Berichte »Welt«, »Junge Freiheit«, »SWR«]. Es müsse mindestens eine Frau dabei sein.
Kritiker warnen, dass es gerade bei sehr kleinen Vorständen vorkommen kann, dass unter den qualifizierten Anwärtern nur Männer dabei seien. Dies könnte besonders dann der Fall sein, wenn es um Unternehmen geht, die eine spezielle Technik produzieren.
Den Grünen geht der Vorstoß von Giffey dagegen nicht weit genug. Die Quote solle ihrer Meinung nach ausgedehnt werden.
Giffey kommt immer wieder mit Vorstößen zur Quote. Sie will mehr Frauen in der Politik und überhaupt in attraktiven Berufsfeldern [»SWR«]. Dort solle es mehr weibliche Vorbilder geben.
Doch warum nur in attraktiven Berufsfeldern? Warum nur in der Politik, in den Medien oder in den Vorständen? Warum wird keine Quote für Klempnerinnen, Hoch- und Tiefbau-Arbeiterinnen, Bergfrauen (unter Tage), Straßenbauerinnen oder Müllfahrerinnen gefordert? Handwerk hat goldenen Boden!


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