Trotz Milliarden-Überschüsse

GEZ_ Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ruft nach mehr Rundfunkbeitrag

Der Rundfunkbeitrag könnte bald wieder ansteigen. Sowohl der Chef der »Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs« als auch der ARD-Chef befürchten Finanzierungslücken, wenn es keine weiteren Erhöhungen gibt.

Die Erhöhung der Zwangsgebühr für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist wieder im Gespräch. Der Chef der »Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs« hatte bereits vor einem Jahr angekündigt, dass ab 2021 höchstwahrscheinlich weitere Rundfunkbeitrags-Erhöhungen folgen werden. Auch der ARD-Chef Ulrich Wilhelm hat mehrfach davon gesprochen, dass Erhöhungen nötig sein werden, weil sonst große Löcher im Haushalt auftauchen würden. Man bräuchte das Geld, um weiterhin qualitativ hochwertigen Inhalte zu liefern. Aus der ARD und vom ZDF ist zu hören, dass bald drei Milliarden Euro fehlen würden. Für Reformen des ÖRR sei die Zeit zu knapp.

Der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) ist insgesamt mit Abstand der teuerste der ganzen Welt. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es einen staatlichen oder öffentlichen Rundfunk, der an den deutschen kostenmäßig herankommt, weder in den USA, noch in China, nicht einmal die BBC kostet so viel. Der deutsche ÖRR erhält jährlich durchschnittlich 8 Milliarden Euro.

Sven von Storch

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