Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) will sich nicht den Mund verbieten lassen und kritisiert frei und offen die amtierende Ampel-Regierung [siehe Bericht »n-tv«].
Für die Diplomatie der Ampel-Regierung und der grünen Außenministerin Annalena Baerbock hat er nur Spott übrig. Gerade in Bezug auf China werde sehr viel »Porzellan zerschlagen«, meint er.
Schröder erklärte, dass man mit allen Regierungen und Regimen, auch mit dem russischen, diplomatischen Kontakt halten müsse. Es bringe nichts, den Kontak abzubrechen, in der Hoffnung, damit etwas bewegen zu können. Man brauche »Dialogbereitschaft«.
Bei der Beendigung des Konfliktes gehe es praktisch nicht um »moralische« Fragen, sondern darum, wie man da heraus komme. Eine rein militärische Lösung sehe er nicht.
Die Distanzierungen der heutigen SPD-Mannschaft von ihm scheinen ihn kalt zu lassen. Kevin Kühnert ist für ihn ein »ein armer Wicht, mehr doch nicht«. Und er resümiert: »Soll ich mich darüber aufregen? Nein. Die SPD ist größer als diese Leute.«


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