Sprecher des britischen Unterhauses als neuer Premierminister?

Geheimplan aufgedeckt_ Bercow soll Johnson ersetzen, um No-Deal-Brexit zu verhindern

Ende letzter Woche versuchten Politiker verschiedener Parteien einen Weg zu finden, wie man Boris Johnson stürzen könne, um einen No-Deal-Brexit zu vereiteln. Im Ernstfall, so der Plan, solle der Sprecher des Unterhauses, John Bercow, Premier werden, berichtete die »Sunday Mail«.

Wie die »Sunday Mail« in ihrer Ausgabe vom 29. September berichtete, gibt es einen geheimen Plan, um im Falle des Brexit-Scheiterns von Boris Johnson den Sprecher John Bercow zum Premierminister zu machen.

Ende letzter Woche versuchten Politiker verschiedener Parteien einen Weg zu finden, wie man Boris Johnson stürzen könne, um einen No-Deal-Brexit zu vereiteln.

Die SNP-Chefs meinten, sie würden im Ernstfall Jeremy Corbyn von der Labour-Partei als vorläufigen Premierminister unterstützen, nachdem sie ihr Misstrauen gegen Johnson zum Ausdruck gebracht hatten. Aber hochrangige Persönlichkeiten der Liberal-Demokraten haben Corbyn nicht unterstützt.


John Bercow, der als konservativer Abgeordneter für Buckingham im Jahr 2009 zum Sprecher gewählt wurde, hatte seine Absicht erklärt, bis Ende nächsten Monats von seiner Position als Sprecher des Unterhauses zurückzutreten. Es wird davon ausgegangen, dass er parteiübergreifend an alle Abgeordneten appelliert, ihn zu unterstützen. Chancen hätte er bei den Tory-Moderaten bis hin zum linken Flügel der Labour-Partei.

Sven von Storch

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