Nach dem verhinderten Anschlag auf den Marathon in Berlin

Gefährder und mutmaßliche Islamisten wieder auf freien Fuß gesetzt

Die aufgrund eines Anfangsverdachtes in Polizeigewahrsam genommenen sechs Islamisten sind wieder auf freien Fuß. Sie waren wegen des Verdachtes festgenommen worden, einen Anschlag auf den Berliner Halbmarathon zu planen.

Am letzten Sonntag fand in der Bundeshaupstadt der Halbmarathon statt. Das Berliner Sportereignis war in die Schlagzeilen gekommen. Anfangs hieß es in den Medien-Berichten, dass wohl ein Anschlag geplant gewesen sei. Doch mittlerweile heißt es, dass es wohl keinen konkreten Hinweis auf Anschläge gegeben habe. Die Polizei habe vielmehr vorsorglich gehandelt. Bei Wohnungsdurchsuchungen waren sechs Verdächtige festgenommen worden. Weil sich der Tatverdacht nicht erhärten konnte, wurden diese sechs Verdächtigen wieder aus dem Polizeigewahrsam freigelassen.

Wie Welt-Online berichtete, ist wohl einer der sechs Personen behördlich als Gefährder eingestuft. Zwei sollen den Terroristen vom Breitscheidplatz, Anis Amri, persönlich gekannt haben. Sie hatten ihn in einer Moschee kennengelernt.  Einer der Personen soll aufgefallen sein, weil er Islamisten, die auf den Weg nach Syrien waren, zum Flughafen gefahren haben soll.

Auch wenn sich die ersten Verdachtsmomente in Bezug auf den Berliner Halbmarathon nicht erhärten konnten, stehen viele Politiker hinter der Entscheidung der Polizei, sicherheitshalber ersteinmal die Personen in Gewahrsam zu nehmen. Die Polizei müsse jeden Anfangsverdacht erst einmal ernst nehmen. Denn angesichts der angespannten Sicherheitslage gehe die Sicherheit der Bürger vor.

Sven von Storch

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