Ruhig und besonnen hat sich Alexander Gauland vor versammelten Pressevertretern zu dem Attentat von Hanau geäußert [siehe Interview-Video auf Facebook HIER].
Herr Gauland spricht von einem fürchterlichen Verbrechen. Man fühle mit den Angehörigen. Eine solche Tat sei unfassbar.
Auf die Frage der Reporter, wie die AfD dazu stehe, wenn Politiker wie Annegret Kramp-Karrenbauer oder Wolfgang Schäuble der AfD eine gewisse Mitschuld geben, weil sie das Klima vergifte, entgegnete Gauland, dass dies »erstens Unsinn und zweitens schäbig« sei.
Es sei schäbig, so eine furchtbare Tat zu instrumentalisieren, erklärte Gauland. Der Täter sei nach allem, was man bereits wisse, ein geistig völlig verwirrter Mensch gewesen, der über alle erdenklichen und wirren Verschwörungstheorien paraphrasiert habe. Der Täter litt unter Verfolgungswahn.
Auf erneute Nachfragen der Reporter stellte Gauland klar, dass eine Verbindung zur AfD herzustellen schäbig sei, weil es damit nichts zu tun habe. Ob man von Terrorismus sprechen könne, hänge auch davon ab, ob der Täter ein politisches Ziel erreichen wollte. Doch bei einem geistig Verwirrten könne man das nicht erkennen. Daher müsse man vorsichtig mit dem Begriff des Terrors sein. Es sei aber auf jeden Fall ein Verbrechen. Der Täter sei ein Rassist, der »einer völlig kranken Geisteshaltung« gefolgt sei.


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