Mit großen Schritten wird die Souveränität der Staaten weiter beschnitten. Bei der Corona-Krise wurde schlagartig deutlich, wie viele Länder, die für ihre Freiheit und Souveränität bekannt sind, wie Kanada, Australien oder Neuseeland, plötzlich brutal mit aller härte die globalen Corona-Maßnahmen umsetzten. Dieser Druck auf die Einzelstaaten soll wohl zementiert werden. Seit dem 1. März wird bei der WHO, der Weltgesundheitsorganisation der UNO, über ein globales Pandemie-Abkommen beraten. Dieses soll den Ländern vorschreiben, wie sie auf Epidemien zu reagieren haben [siehe Berichte HIER und HIER].
Corona-Maßnahmen bald global gesteuert
Der globale Pakt zur Pandemiebekämpfung führt dazu, dass die Länder und Staaten zunehmen die Kontrolle über die Maßnahmen verlieren. Grundlage dieses Abkommens ist Artikel 19 der Verfassung der WHO. Nach diesem kann WHO-Generalversammlung mit Zweidrittelmehrheit für alle Mitgliedstaaten bindende Vereinbarungen beschließen. Bisher ist in der 74-jährigen Geschichte der WHO der Artikel erst einmal angewandt worden. Hinter dem Abkommen stehen die »Bill & Melinda Gates Foundation« sowie der US-Milliardär Marcel Arsenault. Dieser hatte im Herbst 2021 ankündigte, die globale Pandemie-Prävention mit 200 Mio. Dollar zu unterstützen. Generaldirektor der WHO, Tedros Ghebreyesus, spricht von einer »einmaligen Gelegenheit, die globale Gesundheitsarchitektur zu stärken«. Die WHO geht davon aus, dass das Abkommen noch in diesem Sommer ratifiziert werden könne.


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