Sie wollen die Achse Moskau-Damaskus endgültig brechen. Nach dem (noch nicht aufgeklärten) Giftgaseinsatz in Syrien und der Reaktion der Trump-Administration mit Marschflugkörpern sehen sie ihre Gelegenheit gekommen: Die Außenminister der G7-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanda, USA, Japan) und der EU wollen zusammen mit den Vertretern ihrer arabischen Verbündeten (Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate, Jordanien) und der Türkei Waldimir Putin in die Enge drängen: Er soll sich von Assad lossagen (siehe Berichte: Al Jazeera, n-tv, Focus-Online).
Großbritanniens Außenminister Boris Johnson sagte hierzu: »Russland hat die Wahl: an der Seite des Regimes von Assad zu bleiben oder mit dem Rest der Welt zusammenzuarbeiten, um eine politische Lösung für Syrien zu finden«.
Ob sich Wladimir Putin auf dieses Spiel einlässt, bleibt fraglich. Denn Syrien ist ein strategisches Puzzle-Stück im neuen »Kalten Krieg« zwischen den USA und dem Westen gegen Russland, Iran und China.


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