Wie die »BILD« und »WELT« berichteten, wird das Vorhaben von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), Öl- und Gasheizungen zu verbieten, für Millionen Menschen sehr teuer werden. Ab 2024 sollen solche Heizungen nicht mehr eingebaut werden dürfen. Nach und nach müssen alle bestehenden ersetzt werden. Auf viele Immobilienbesitzer kommen hohe Kosten zu. Aber auch Mieter müssen mit höheren Kosten rechnen, wenn Vermieter die Heizungs-Umbaukosten auf sie abwälzen.
Habeck und sein Ministerium suchen nach staatlichen Förderungen und Entlastungsmöglichkeiten. Doch die Möglichkeiten hierfür sind durch bestehende Regelungen und Gesetze wir dem aktuellen Haushaltsrecht beschränkt.
Immer mehr Experten schlagen deshalb Alarm und warnen vor den enormen Kosten, deren Ausmaß vielen Bürgern noch gar nicht bewusst ist. Wie die Bild-Zeitung berichtete, befürchtet der Eigentümerverband »Haus & Grund« Ausgaben von bis zu 100.000 Euro je Wohnung oder Haus. In einigen Fällen könnte es sogar mehr werden.
Die Mehrheit ahnt, dass Kosten auf sie zukommen werden, die sie nicht stemmen können oder wollen. Daher sind die Bürger mehrheitlich gegen das Vorhaben von Habeck & Co. Laut einer Umfrage des Magazins »Stern« sind nur 18 Prozent der Bürger für das geplante Verbot von Öl- und Gasheizungen ab Anfang 2024, aber 79 Prozent sind dagegen!
Das Problem verschärft sich, weil nicht nur in Berlin, sondern auch in Brüssel eifrig an den Sanierungsplänen der Häuser gearbeitet wird. Europaweit werden viele Millionen Menschen ihr Eigenheim nicht mehr finanzieren können, wenn sie die Sanierungspläne der EU erfüllen sollen [siehe Artikel in der »Welt«].
Klar ist schon jetzt: Das Vorhaben von Berlin und Brüssel, die Häuser Europas innerhalb weniger Jahre angeblich klimaneutral zu machen, ist sozialer Sprengstoff.


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