Am Dienstag war Friedrich Merz beim ersten Wahlgang krachend durchgefallen – ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik.
Um noch schnell am selben Tag einen zweiten Wahlgang durchzuführen, musste die Gesschäftsordnung mit einer Zweidrittel-Mehrheit geändert werden. Dazu brauchte er die Linken und die Grünen. Und diese haben geliefert. Ohne vor allen Dingen die Linke hätte es gestern den zweiten Wahlgang nicht gegeben.
Die Linken wollten erst nicht. Doch in einer kurzen Verhandlung zwischen den Alexander Dobrindt und den führenden Köpfen der Linkspartei gaben sie nach [siehe Bericht »Tagesspiegel«].
Doch von wem stammen die wenigen weiteren Stimmen, die jenseits der SPD und Union für Merz gestimmt haben? Das bleibt wohl für immer ein Geheimnis.


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