Schritt für Schritt tritt Frankreich in den Krieg ein

Frankreich schickt Fremdenlegionäre in die Ukraine

Nach Berichten der »Asia Times« hat die französische Regierung begonnen, erste Soldaten der Fremdenlegion in die Ukraine zu schicken. Es soll sich zunächt um eine Vorhut von rund hundert Mann handeln, der allerdings noch 1.400 weitere folgen sollen.

Nach Berichten der »Asia Times« hat die französische Regierung unter Emmanuel Macron begonnen, erste Soldaten der Fremdenlegion (»Légion étrangère«) in die Ukraine zu schicken. Es soll sich zunächt um eine Vorhut von rund hundert Mann handeln, der allerdings noch 1.400 weitere folgen sollen.

Die Fremdenlegionäre sollen zur Unterstützung der 54. unabhängigen mechanisierten Brigade der Ukraine in Slawjansk eingesetzt werden.

In der Fremdenlegion dienen Freiwillige aus rund 150 Nationen. Die Fremdenlegion ist traditionell außerhalb Frankreichs stationiert. Unter den Legionären gibt es viele Russen und Ukrainer. Einige Ukrainer sollen bereits aus dem Dienst der Fremdenlegion vorzeitig entlassen worden sein, damit sie als Freiwillige in der ukrainischen Armee dienen können. Dieser Vorgang ist außergewöhnlich.

Fremdenlegionäre werden oft in Krisengebiete geschickt, wenn die französische Regierung einerseits schnell militärisch handeln will, andererseits noch nicht politisch geklärt hat, ob reguläre französische Truppen eingesetzt werden sollen, können, dürfen oder nicht.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.