Immer mehr SPD-Wähler sind von ihrer Partei enttäuscht. Die Umfragewerte der Sozialdemokraten sind schlecht. Der SPD-Kanzler Olaf Scholz ist in der öffentlichen Wahrnehmung zu passiv. Die Grünen Robert Habeck und Annalena Baerbock bestimmen die Schlagzeilen.
Gleichzeit befindet sich die AfD im Aufwind, was viele SPD-Wähler schockt. Doch andere SPD-Wähler wechseln zur AfD. Erklärungen für den den Aufschwung der AfD und den Niedergang der SPD gibt es viele.
Für Manfred Güllner, den Chef des Umfrage-Instituts Forsa, ist die Dominanz der Grünen in der Ampel-Koalition schuld an dieser Tendenz [siehe Bericht »Focus«].
»Die große Mehrheit der früheren SPD-Wähler in normalen Arbeitsverhältnissen hat den Eindruck, dass sich ›ihre‹ einstige Partei zu sehr einer Art grüner Diktatur beugt«, erklärt Güllner. Eine »kleine elitäre Minderheit der oberen Bildungs- und Einkommensschichten« der Gesellschaft würde der großen Mehrheit der Andersdenkenden ihre Werte durch Belehrungen und Verbote aufzwingen. Dadurch würden sich viele SPD-Wähler von ihrer Partei abwenden und zur AfD hinwenden, eklärt er.


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