Die Quasi-Monopol-Stellung von »YouTube«, der Video-Plattform von Google, wird bald ausgedient haben. Lange Zeit sah es so aus, als ob »YouTube« alle anderen Video-Plattformen durch seine schiere Größe und Marktmacht aus dem Feld geräumt hat. Die Zahl der Videos und Nutzer ist zu groß, als dass irgendeine andere Video-Plattform die Spitzenposition streitig machen könnte.
Doch die permanente Zensur, das Löschen von Kanälen und Inhalten, das Verstecken von Videos und die Drangsalierung zahlreicher Nutzer mit politischen Inhalten hat gerade in Zeiten des US-Wahlkampfes für so viel Verdruss gesorgt, dass endliche eine kritische Menge von Internetnutzern erreicht ist, um einen Exodus einzuleiten.
Die Profiteure zurzeit sind die Video-Plattformen »Rumble« und »bitchute«. Dort bemüht man sich, einen Raum für Meinungsfreiheit zu schaffen und die Zensur auf das Allernötigste zu beschränken. Große Teile konservativer »content producer« sind bereits auf die alternativen Plattformen gewechselt. Viele nutzen die Plattformen auch als Sicherheit, sozusagen als Backup, falls Videos auf YouTube gelöscht werden. Dann kann man die Inhalte noch auf »Rumble« und »bitchute« finden.
Wer also an politisch alternativen Berichterstattungen und Meinungen interessiert ist, wird bei »Rumble« und »bitchute« eher fündig werden als bei »YouTube«.
Ähnliche Entwicklungen findet man bei den Kurznachrichten-Diensten. Weil auf »Twitter« immer mehr Meldungen der Zensurschere zum Opfer gefallen sind, zuletzt sogar Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump, weichen in den USA immer mehr Menschen auf die Kurznachrichten-Plattorm »parler« aus.


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