In China gibt es eine wachsende Jugendarbeitslosigkeit

Fachkräftemangel? Warum holen wir dann keine Fachkräfte aus China oder Japan?

In China gibt es immer mehr fleißige Hochschulabsolventen, die nach ihrem Studium keine Arbeit finden. Wenn Deutschland Fachkräftemangel hat, warum holen wir dann nicht Suchende aus Ostasien statt aus dem Nahen Osten oder Afrika?

China Arbeitslosigkeit

[Siehe auch Dokumentation HIER]

Die Bundesregierung startet immer wieder neue Anwerbeprogramme für "Fachkräfte" aus dem Nahen und Mittleren Osten und auch aus Afrika. Doch werden die Hunderttausenden, die aus Kenia oder Nigeria kommen sollen, den Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes gerecht? Was ist die wirkliche Motivation dahinter?

Doch oftmals entsprechen die einwandernden Fachkäfte nicht den Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes.

Das stellt sich die entscheidende Frage? Warum Arbeitskräfte aus Afrika und islamischen Welt? Warum nicht in Ostasien?

Jobsuchende in China: Immer mehr Hochschulabsolventen ohne adäquate Einstellung

In China grassiert die Jugendarbeitslosigkeit wie eine stille Epidemie. Laut den neuesten Daten des National Bureau of Statistics lag die Arbeitslosenquote für 16- bis 24-Jährige im September 2025 bei 17,7 Prozent – ein leichter Rückgang von 18,9 Prozent im August, aber immer noch alarmierend hoch.

Experten schätzen, dass die tatsächliche Rate sogar höher sein könnte, da viele Frustrierten den Arbeitsmarkt verlassen und nicht mehr gezählt werden.

Besonders hart trifft es die Hochschulabsolventen: Im Sommer 2025 strömten Rekordzahlen von über 12 Millionen Studierenden auf den Markt, doch viele finden keine passende Stelle.

Warum scheitern so viele qualifizierte Junge an der Jobjagd? Zunächst einmal boomt die Wirtschaft nicht mehr wie früher. Die Nachwirkungen der Pandemie, eine anhaltende Immobilienkrise und schwaches Wachstum dämpfen die Nachfrage nach Arbeitskräften. Tech-Riesen wie Alibaba kürzen Stellen, und der Export leidet unter globalen Handelsspannungen. 

Es gibt in China mehr Absolventen als neue Jobs

Gleichzeitig gibt es einen massiven Überhang an Absolventen: Seit der Bildungsexpansion 1999 sind Millionen mehr studiert, aber die Wirtschaft schafft nicht genug "gute" Jobs – also solche mit angemessenem Gehalt und Perspektive.

Ein zentrales Problem ist das Qualifikationsmismatch: Viele Universitäten vermitteln theoretisches Wissen, das Arbeitgeber als unpraktisch empfinden. Etwa 24 Prozent der Absolventen landen in Jobs, für die sie überqualifiziert sind – sie werden "unterfordert" eingesetzt, was Frust schürt.

Junge Chinesen haben hohe Erwartungen: Sie wollen keine Fabrikjobs oder Lieferdienste, sondern Karrieren in Finanzen oder Tech. Doch der Mangel an praktischen Skills und Netzwerken macht sie wettbewerbsunfähig.

Viele verzichten daher auf den Einstieg und studieren weiter – die Zahl der Postgraduierten steigt rasant, um die Realität hinauszuzögern.

Die Regierung reagiert mit Kampagnen: Subventionen für Unternehmen, die Absolventen einstellen, und Aufrufe, "Bitterkeit zu essen" – also Härten zu ertragen. Doch ohne strukturelle Reformen droht die Jugendarbeitslosigkeit, Chinas "verlorene Generation" zu formen: Eine Kohorte, die enttäuscht "liegen bleibt" und die Zukunft des Landes belastet.

Warum also nicht fleißige, junge, gut ausgebildete und intelligente Chinesen nach Deutschland holen?

Das ist eine Frage, die besonders für technische und akademische Berufe aufkommt: Wenn hier die Fachkräfte fehlen, könnte man ja eine Anwerbungskampagne in China starten. Vielleicht geling hier auch die Integration besser. Was spricht also dagegen?

Doch aus irgendwelchen Gründen kommt die BUndesregierung gar nicht auf die Idee, in China zu suchen. China wird vielmehr als "systemischer Rivale" und "Konkurrent" angesehen. Vermutlich wird auch befürchtet, Chinesen könnten vermehrt Wirtschaftsspionage betreiben.

Und so werden weiterhin Arbeitskräfte aus Afrika und der islamischen Welt angeworben... 

Sven von Storch

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Comments

Ekkehardt Fritz Beyer

04.11.2025 | 09:51

... „Doch oftmals entsprechen die einwandernden Fachkäfte nicht den Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes.“ ...

Und dann - wegen der Politik eines https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich                                                                           - auch das noch:                                    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/711093/abwanderung-arbeitsm…!!!

Else Schrammen

04.11.2025 | 15:53

Waqrum sollten diese bestausgebildeten jungen Menschen als Fachkräfte nach Deutschland kommen? Bei den irrsinnig hohen Steuern, Sozialabgaben, Lebenshaltungskosten. Mieten (wenn man denn das Glück hat, eine Wohnung zu finden)? Es sei denn, diese Fachkräfte umgehen die finanziellen Hürden und rufen bei der Einreise "Asyl". Aber, mal unter uns gesagt, wozu brauchen wir noch mehr "Fachkräfte"? Wir haben doch schon Millionen davon. Und laut Merkel sind das alles Ärzte, Ingenieure, Atomphysiker, andere Wissenschaftler und ....und ... und ...

Die Antwort ist einfach - Man möchte die Chinesen hier nicht, weil sie nicht zur Islamisierung Deutschlands beitragen.

Die Zuwanderung soll doch nicht den Interessen Deutschlands dienen...

Meiner Ansicht nach gibt es keinen Fachkräftemangel. Dieser wurde künstlich herbeigeführt. Die Firmen wollen fertig ausgebildete Arbeitnehmer, die immer weniger Lohn erhalten, nicht zum Anwalt gehen, keiner Gewerkschaft beitreten und im Idealfall noch dankbar sind für die Almosen, von denen man nicht leben kann. Zudem sind Mindestpersonal Idas Geld, welches die Firmen nicht zahlen wollen.

Jede Firma hat die Möglichkeit, Mitarbeiter auszubilden und weiterzubilden. In der Art und Anzahl wie sie benötigt werden. Natürlich kostet das Geld. Mittlerweile gibt es Firmen, die schon seit Jahren niemanden mehr ausbildet haben, wo der Altersdurchschnitt mittlerweile bei etwa 50 Jahren liegt. Alles soll immer billiger werden, nach Möglichkeit sollen Maschinen oder Ki die Arbeit 24/7 erledigen, damit genug auf s Konto kommt. Bei vielen schägt die Gier den Verstand.

In den letzten Monaten liest man nur noch von Firmen- und Filialschließungen, Entlassungen im großen Stil und der Insolvenz kleinerer und mittlerer Unternehmen. Wo sollen diese vielen Menschen arbeiten ???

In Westdeutschland waren im Dezember 2024 193.600 Jugendliche arbeitslos, was einer Quote von 4,8 % entsprach. Dazu kommen jedes Jahr etwa 80.000 Schüler, die ohne Schulabschluss abgehen sowie die vielen angeblichen Studenten. 

Im Wintersemester 2024/25 waren in Deutschland rund 2,86 Millionen Studierende an den Hochschulen eingeschrieben, also junge Erwachsene, die auch nicht arbeiten.

Man kann keine Wirtschaft aufrecht erhalten, in der die Mehrheit der Bevölkerung auf staatliche Hilfen angewiesen ist und die Firmen entweder reihenweise das Land verlassen oder insolvent gehen. Wenn kein Konsum stattfindet und auch keine Nachfrage da ist, kann kein Wirtschaftskreislauf existieren.

Zudem ist die Infrastruktur in vielen Bereichen extrem schlecht. Den Todesstoß haben die vielen Privatisierungen gegeben, die Frau Merkel initiiert hat sowie die absolut falsche Migrations- und Asylpolitik.

Die Geschichte vom endlosen Wachstum ist ein Märchen. Da werden auch die vielen Milliarden Schulden des Herrn Merz nicht weiterhelfen.

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