Kongressanhörung: Facebook als ideologisch einseitig entlarvt

Facebook_ Zuckerberg konnte keine einzige konservative Organisation als Berater benennen

Zuckerberg erklärte, dass bei der Zensur und Inhaltsbewertung Facebook mit externen Organisationen als Berater zusammenarbeitet. Doch auf die Nachfrage des Kongressabgeordneten konnte er keine einzige konservative Organisation nennen.

[Siehe hierzu Video auf Instagram]

Facebook beschäftigt eine Armee von sogenannten Moderatoren, die für die Zensur verantwortlich sind. Mark Zuckerberg sprach vor dem Untersuchungsausschuss des US-Kongresses davon, dass Facebook auf der ganzen Welt und 30-35.000 Beschäftigte hat, die für solche Zensur zuständig sind. Er spricht von Sicherheitsmaßnahmen (»safety and security«). Er behauptet, dass Facebook neutral sei, offen für alle Ideen und Ideologien.

Der Kongressabgeordnete fragte nach: Gibt es eine ideologische Vielfalt unter den Moderatoren?

Zuckerberg erklärte, dass alle ideologischen Richtungen vertreten seien. Außerdem arbeite man mit Organisationen und Gruppen zusammen, die von außerhalb beratend einwirken.

Der Kongressabgeordnete hakte noch mal nach und fragte, ob auch konservative Organisationen beteiligt seien. Zuckerberg wich aus. Der Kongressabgeordnete ließ nicht locker: Könne Zuckerberg wenigstens eine einzige konservative Organisation oder einen einzigen konservativen Think-Tank nennen, der mit Facebook zusammenarbeite?

Mark Zuckerberg hatte keine Antwort parat. Er konnte nicht eine einzige nennen. Er wich aus und meinte, dass er mit seinen Mitarbeitern sprechen müsse, bevor er darauf eine Antwort geben könne. So hat er sich und sein Unternehmen entlarvt.

Sven von Storch

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