CNN hatte 1990 und 2004 die Welt medial auf den Golf- und Irakkrieg vorbereitet. 1990 wurde beispielsweise den Zuschauern die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA als kuwaitische Krankenschwester verkauft, die erzählt, dass angeblich die irakischen Soldaten in Kuwait die Babys aus den Brutkästen gerissen haben. 2004 hatte CNN die Lüge von den irakischen Massenvernichtungswaffen auf die Spitze getrieben. Und heute hetzt CNN gegen Trump. Katie Hopkins nannte CNN schon ironisch »Clinton News Network«.
Man möchte sich nicht ausmahlen, wie viel Schaden Sender wie CNN mit ihrer Propaganda schon angerichtet haben. Doch bei den Internet-Riesen wie Facebook oder Google gilt CNN als neutral und glaubwürdig. Anders dagegen Breitbart. Hier geht Facebook massiv gegen die in den USA beliebte Nachrichtenplattform vor. Wenn man einen Artikel von »Breitbart« auf »Facebook« teilen will, kommt automatisch ein Wikipedia-Artikel-Link auf, der »Breitbart« in schlechtes Licht stellen soll. Bei CNN passiert dies nicht. Soweit zum Thema Neutralität.
In den USA zeigt sich immer deutlicher ein Kampf zwischen den Mainstream-Medien, die die Establishment-Propaganda von »Corporate America« vertreten, und den alternativen Medien, die die Stimmung des Volkes widerspiegeln, ab. Dieser mediale Streit oszilliert ähnlich wie in Europa zwischen Meinungsmache, Propaganda, Zensur und »deplatforming« (jemanden die öffentliche Plattform zu entziehen).


Add new comment