Während Italien kurz vor dem Banktrott steht und das überschuldete Kroatien in den Euro soll

EZB plant unbegrenzten Ankauf von Anleihen

Italien steht vor dem Bankrott. Just in diesem Moment will die Europäische Zentralbank (EZB) ein unbegrenztes Instrument zum Kauf von Anleihen vorstellen. Gleichzeitig soll das überschuldete und inflationsgeplagte Kroatien in die Währungsunion.

Nach Berichten von »Bloomberg« plant die die Europäische Zentralbank (EZB) ein unbegrenztes Instrument zum Kauf von Anleihen. Bisher gab es immer Grenzwerte. Diese sollen aufgehoben werden. Damit wird es auch den überschuldeten Staaten und Volkswirtschaften erleichtert, Staatsanleihen auszugeben.

Interessant ist der Zeitpunkt: Denn Italien steht kurz vor dem Staatsbankrott. Mario Draghi hat das Blatt des Landes nicht wenden können. Ein Zusammenbruch des italienischen Finanzsystems hätte weitaus massivere Folgen als die Griechenland-Krise.

Unverständlich ist, wieso ausgerechnet in solch einer kritischen Zeit ein Land wie Kroatien, das unter hoher Verschuldung und hoher Inflation leidet, in die Euro-Zone aufgenommen wird.

Sven von Storch

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