So wie in den USA die Federal Reserve (FED), ist in Europa die Europäische Zentralbank (EZB) für die Stabilität des Geldes zuständig und verantwortlich. Nun reißt die Inflation in Europa immer neue Rekorde ein. Sie liegt bei über 4,5 Prozent, der höchste Wert seit 28 Jahren.
Die Chefin der EZB, Christine Lagarde, müsste jetzt eigentlich höchst alarmiert sein. Es wäre jetzt ihre Aufgabe, die Inflation zu bremsen. Tut sie aber nicht. Die Frau, die mehr als 40.000 Euro im Monat verdient und sich selbst gerne mit Luxus-Marken einkleidet, hat offenbar kein Verständnis für die Sorgen der Arbeitnehmer, deren Löhne immer weniger Kaufkraft haben, noch für die Menschen, die um ihre Renten und Ersparnisse besorgt sind. Kein Wunder, dass sich die Kolumnisten der BILD-Zeitung – zurecht! – über diese Zustände aufregen.
Die Inflation, mitverursacht durch die Schuldenpolitik der EU, wird begleitet und vorangetrieben durch die verteuerten Energiepreise. Die Politik des lockeren Geldes der Zentralbanken einerseits und die CO2-Steuern und Umweltabgaben andererseits feuern die Inflationsentwicklung an. Damit muss Schluss sein. Es wäre die Aufgabe von Christine Lagarde, hier die Notbremse zu ziehen. Sie wird ihrer Aufgabe nicht gerecht.


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