Einnahme der Insel Perim und des Hafens Mokka bedroht zentrale Schifffahrtsroute und europäische Energieversorgung

Europäische Erdölversorgung in Gefahr: Die mit dem Iran verbündeten Huthis kontrollieren jetzt den Eingang zum Roten Meer

Die vom Iran unterstützten Huthis im Jemen haben nach der Einnahme der Hafenstadt Mokka auch die strategisch wichtige Insel Perim in der Meerenge Bab al-Mandab unter ihre Kontrolle gebracht. Damit beherrschen sie den südlichen Zugang zum Roten Meer und zum Suezkanal.

Huhti-Rebellen Symbolbild KI


Die Entwicklung verschärft die ohnehin angespannte Lage bei der globalen Öl- und Gasversorgung und trifft Europa besonders hart.

Die militärische und geostrategische Lage ist für Europa und den Welthandel brisant

Die mit dem Iran verbündeten schiitischen Huthis im Jemen rückten in den vergangenen Tagen entlang der jemenitischen Westküste vor. Nach dem Fall von Mokka zogen sich Regierungstruppen von der Insel Perim zurück. Bewaffnete Kämpfer landeten daraufhin und übernahmen die Vulkaninsel, die die enge Meerenge in zwei Schifffahrtskanäle teilt. 

Damit kontrollieren die Huthis nun die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer sowie weitere Inseln in der Region! 

Das verschärft die Krise massiv: Denn die Gruppe kann nun den Schiffsverkehr nicht nur aus der Ferne bedrohen, sondern direkt in der Meerenge operieren. Die Huthis erklärten, die Navigation bleibe für die meisten Schiffe sicher, ausgenommen saudische Schiffe.

Folgen für die Erdölversorgung für Europa besonders prekär

Seit der weitgehenden Einschränkung des Verkehrs durch die Straße von Hormus im Zuge des Iran-Kriegs hat Saudi-Arabien verstärkt Öl über die Ost-West-Pipeline und den Roten-Meer-Hafen Yanbu exportiert. 

Diese Mengen müssen die Meerenge Bab al-Mandab passieren, um Europa und andere Märkte zu erreichen. Mit der Huthis-Kontrolle wächst die Gefahr von Angriffen, Minen oder Blockaden. 

Die Versicherungsprämien und Frachtkosten steigen bereits. Viele Reedereien weichen auf die deutlich längere Route um das Kap der Guten Hoffnung aus. Das verlängert die Lieferzeiten um Wochen und treibt die Preise weiter nach oben. Der Ölpreis lag zuletzt über 100 Dollar je Barrel.

Auswirkungen auf Erdgas, Erdöl und Europas Energieversorgung

Auch Flüssigerdgas (LNG) und andere Energieträger, die über den Suezkanal nach Europa gelangen, sind betroffen. 

Europa importiert weiterhin signifikante Mengen Erdöl und Erdgas aus dem Nahen Osten. 

Längere Transportwege und höhere Risiken belasten die Versorgungssicherheit und können die Energiepreise in den kommenden Monaten spürbar erhöhen. Hinzu kommt der Inflationsdruck. 

Geopolitisch stärkt die Entwicklung die Position des Iran gegenüber den USA und ihren Verbündeten, da Teheran nun Einfluss auf zwei zentrale Seewege ausübt: Hormus und Bab al-Mandab. 

Saudi-Arabien steht unter erhöhtem Druck und sucht nach Wegen, die Exporte anderweitig abzusichern.

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

14.09.2026 | 09:08

... „Europa importiert weiterhin signifikante Mengen Erdöl und Erdgas aus dem Nahen Osten.“...

Weil Russland zu zuverlässig + viel zu billig ist, und der Handel mit dem Bären etwa deshalb über Zentralasien abzuwickeln ist, um wenigstens auf diese Weise weitere Kosten aufzuschlagen??? https://www.youtube.com/watch?v=Bxno8Yn6Zms

Ja mei: schließlich nähert sich das Jahr 2030 mit riesen Schritten!!! https://www.youtube.com/watch?v=Fm1pUJMTv_s 

 

 

Da kann man nur sagen: "Danke" Trump, "Danke" USA, "Danke" Netanjahu, "Danke" Israel!! Das habt ihr super hinbekommen! 

Das hätte sich Deutschland ersparen können - sie wollen nicht, weil ihr damaliger Übervater USA es der Regierung so verordnete, alle Handelsbeziehungen zur RF zu lösen (oder wegsprengen zu lassen)

Nun, anstelle einer diplomatischen Korrektur dieses Wahnsinns, reist der Kanzler lieber zum Arktis-Gipfel nach Finnland. Exakt: es soll eine neue Front gegen die RF errichtet werden, um Russland von den (ihr zustehenden) Zugang zu arktischen Regionen per Nato-Waffen Brüderschaft zu vertreiben. 

Merz verbreitet in Finnland sogar die Lüge, Russland als größte Gefahr im Norden, muss bekämpft werden. 

Anstelle sich um innenpolitisch wichtigen Themen zu widmen, reist er als Kriegsgott in die Welt um alle Länder in einen neuen Krieg zu vereinen. 

Ich kann nur hoffen, dass ihn der Gammablitz trifft, damit der globale Unruhestifter verschwindet.

Die Lehre ab der Ölkrise der 1970er-Jahre muss lauten: Kein Ölimport mehr von diesen Shithole-und muslimischen Verbrecher-Staaten, die jede Gelegenheit nutzen für die Enteignung westlicher Unternehmen (die die gesamte Fördertechnik in diesen Raum gebracht haben) und für die wirtschaftliche Erpressung. Die sollen sich ihr Scheiß-Öl in die Haare schmieren.

Eine wirkliche Sicherheit für die westliche Wirtschaft gibt s nur, wenn wir mit ausschließlich verlässlichen Staaten Handel treiben.

Graf von Henneberg

14.09.2026 | 16:02

Die einen dürfen kein Öl und Gas nach D liefern und die anderen wollen kein Öl und Gas nach D lieferen. Aber der Kanzler aller Deutschen wird bestimmt schnell Abhilfe schaffen und schaden vom deutschen Volk abwenden.

Und wenn Frau Reiche beim Benzin und Diesel die Verbraucher nicht entlasten will, mit der Begründung sie will nicht in den Markt eingreifen, übersieht sie, dass die hohen Abgaben an den Staat der größte Eingriff in den Markt sind.

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