EU-Zwangssanierungsvorschriften und grüne Heizungsvorgaben

EU und Grüne treiben Wohneigentümer in finanzielle Not

Die Pläne von Wirtschaftsminister Robert Habeck und die Sanierungs-Vorgaben der EU treiben Millionen Wohneigentümer in finanzielle Not. Für viele Senioren wird die eigene Wohnimmobilie als Altersvorsorge zur Kostenfalle.

Freie Welt

Es waren vor allem die Grünen und ihre Verbündeten im EU-Parlament, die dafür gesorgt haben, dass die EU ihre Zwangs-Sanierungspläne für Häuser beschlossen hat. In entsprechenden Abschnitten müssen Millionen Europäer ihre Häuser und Wohnungen klimagerecht sanieren und dabei den von der EU vorgegebenen Standards entsprechen. Hinzu kommen die grünen Pläne aus Robert Habecks Wirtschafts- und Energieministerium, dass die Heizungen saniert werden sollen.

Für Millionen Europäer, die ihr ganzes Leben geschuftet haben, um die Hypothek für ihre Immobilie abzubezahlen, damit ihre Familien ausreichend Platz haben und für das Wohnen im Alter vorgesorgt ist, wird die lebenslange Investition zur bitteren Kostenfalle.

Anstatt im Alter frei von Mietzahlungen zu sein und seinen Lebensabend zu genießen, in der Hoffnung, die Immobilie später an die Kinder und Kindeskinder zu vererben, kommt die Kostenlawine. Denn die Vorgaben der EU zur klimagerechten Sanierung sind für Millionen Senioren in Europa nicht stemmbar. Kaum haben sie ihre Hypothek abgezahlt, müssen sie nun erneut viel Geld in die Hand nehmen. Doch Senioren bekommen in der Regel keine entsprechenden Kredite mehr, weil sie nicht lange genug leben, um diese abzubezahlen. Was bleibt, ist der Verkauf der Immobilie und damit das Ende des lebenslangen Traums, für das sie Jahrzehnte geschuftet haben.

Und das betrifft nicht nur Senioren. Viele Immobilienbesitzer und auch Eigentümergemeinschaften stehen vor unlösbaren Probleme, weil die energetischen Sanierungen manchmal viele hunderttausende Euro kosten. Dies hat auch eine Umfrage unter Eigentümergemeinschaften ergeben.

Die »Welt« berichtet:

»Eine Umfrage des Verbands der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV) unter seinen 3600 Mitgliedsunternehmen hat ergeben, dass in 96 Prozent der Fälle die Rücklagen auf den Hauskonten nicht ausreichen, um die betreffenden Gebäude ›umfassend energetisch zu sanieren‹.«

Der Verbandsgeschäftsführer des VDIV, Martin Kaßler, erklärt dazu:

»Die Ergebnisse sind alarmierend. In Zeiten steigender Zinsen und hoher Inflation kommen die Sanierungspläne der Bundesregierung zur Unzeit. Es besteht die ernsthafte Gefahr, dass Wohnungseigentümer die finanziellen Mittel nicht aufbringen können. Am Ende steht womöglich der Notverkauf des lang ersehnten Eigentums.«

Sven von Storch

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