EU-Parlament folgt Lobbyisten anstatt aufs Volk zu hören

EU setzt gegen Proteste der Zivilgesellschaft CETA durch

CETA ist das umstrittene Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada und gilt als Blaupause für TTIP. Daher ist es vielen Menschen so verhasst. Doch die EU-Parlamentarier folgen mehrheitlich den Vorgaben der Lobbyisten.

Freie Welt

TTIP, CETA und TiSA - wenn es dunkle Seiten der Globalisierung gibt, dann stehen diese drei Abkürzungen exemplarisch dafür. Denn in erster Linie dienen sie dazu, dem Souverän des Staates, dem Volke, die politischen Einflussmöglichkeiten zu nehmen, indem wichtige Entscheidungen in Form von internationalen Verträgen festgeschrieben werden. Damit haben zukünftige Generationen keine Chance mehr, per demokratischer Abstimmung, durch Regierungswechsel oder in Form einer Volksbefragung wichtige Dinge rückgängig zu machen.

Die Protestaktionen und Demonstrationen der letzten drei Jahre haben die meisten EU-Politiker achselzuckend hingenommen. Doch am Ende haben sie sich dem Druck der Lobbyisten gebeugt.

Wie jetzte Spiegel und die FAZ berichteten, hat das EU-Parlament dem höchst umstrittenen Handelsabkommen zugestimmt. Bereits im April könnten Teile des Abkommens in Kraft treten.

 

 

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.