Einer Meldung der Nachrichtenagentur »Reuters« zufolge gab es vor ein paar Tagen eine Dringlichkeitsitzung in der EU. Es ging darum, dass Europa für den Winter nicht genügend Reserven an Diesel und Benzin habe und die Preise enorm in die Höhe schießen könnten. Die politische Lage im Nahen und Mittleren Osten könnte sich verschärfen.
Wenn die Handelswege durch die Straße von Hormuz am Eingang zum Persischen Golf und der Suez-Kanal blockiert würden, bekäme Europa erhebliche Probleme. In der EU plant man, die Rohstoff-Quellen weiter zu diversifizieren, um weniger anfällig zu sein.
Die Lage im Nahen und Mittleren Osten erinnere an die Situation im Yom-Kippur-Krieg vor genau 50 Jahren. Auch damals gab es infolge der Krise Nachschubprobleme für Erdöl.
Die einzelnen Staaten der EU werden dringend angehalten, genügend Reserven anzulegen.


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