Impfungen können nicht ständig wiederholt werden

EU-Arzneimittelbehörde warnt_ Regelmäßige Impf-Booster schwächen Immunantwort

Während die Politiker sich warm laufen, um die Bevölkerung alle paar Monate mit neuen Auffrischungsimpfungen zu drangsalieren, gibt es Warnungen seitens der Europäischen Arzneimittel-Agentur.

Alle vier bis fünf Monate eine »Booster«? Während die Politiker sich warm laufen, um die Bevölkerung alle paar Monaten mit neuen Auffrischungsimpfungen zu drangsalieren, gibt es Warnungen seitens der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA, European Medicines Agency).

Einem Bericht von »Bloomberg« zufolge warnte die EU-Aufsichtsbehörde davor, dass häufige Corona/Covid-19-Booster-Impfungen die Immunantwort beeinträchtigen könnten und deshalb möglicherweise nicht durchführbar seien.

Nach Angaben der Europäischen Arzneimittel-Agentur könnten wiederholte Auffrischungsdosen alle vier Monate die Immunantwort schwächen und die Menschen ermüden. Stattdessen sollten sich die Länder zwischen den Auffrischungsprogrammen mehr Zeit lassen und sie wie bei den Influenza-Impfungen an den Beginn der kalten Jahreszeit binden, heißt es.

Die sogenannten Booster »können einmal oder vielleicht zweimal durchgeführt werden, aber wir können nicht glauben, dass dies ständig wiederholt werden sollte«, erklärte Marco Cavaleri, der EMA-Leiter für biologische Gesundheitsgefahren und Impfstoffstrategie.

Sven von Storch

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