Was haben Dschihadisten und Mainstream-Medien gemeinsam? Sie kämpfen weiter, auch wenn sie schon längst verloren haben. Wäre es nach der Wahl nicht endlich mal der Zeit, die Wahl des Volkes anzuerkennen?
Doch in ihrem verzweifelten Blick auf alles, was Trump tut oder sagt, haben sie ein neues Angriffsziel ausgemacht. Es ist der Chefstratege Stephen Bannon. Als "Die rechte Seite der Macht" bezeichnete Zeit-Online ihren neuen Darth Vader des Trump'schen Imperiums. Er sei intelligent und gefährlich, opportunistisch und ultra-rechts, heißt es dort. Außerdem sei er ein Narzisst und Rassist, ein unberechenbarer und egoistischer Einflüsterer am Ohr des künftigen Präsidenten.
Und die Huffington Post schrieb, Bannon sei "eine rachsüchtige und fiese Person". "Trumps Mann fürs Radikale" wetterte die Süddeutsche. Doch alles, was man Bannon konkret vorwerfen kann, sind markige Worte. Donald Trump hält jedenfalls an Bannon fest und ist von dessen Qualifikation überzeugt. Auf jeden Fall ist Bannon keine Person aus dem Milieu des Washingtoner Establishments.
Stephen Bannon kommt aus dem journalistischen Umfeld. Er wirkte als Publizist, Filmemacher und politischer Berater. Er gilt als Gründer des Nachrichtenmagzins Breitbart News. Nach der Wahl hatte Trump ihm zum persönlichen Berater und Chefstrategen ernannt.


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