Die planungsmäßigen Wartungsarbeiten an der Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 sollen am Donnerstag (vorerst) abgeschlossen sein. Wie unter anderem die »Welt« berichtete, soll Gazprom der Bundesnetzagentur mitgeteilt haben, vorerst nur 30 Prozent der bisherigen Menge fließen zu lassen. Für den Donnerstag sind 530 Gigawattstunden angekündigt. Wie viel es dann tatsächlich wird und ob es weitere Änderungen geben wird, ist noch offen.
Bereits in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hatte Russlands Präsident Wladimir Putin die Wiederaufnahme der Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 angekündigt. Allerdings scheint er mit den Voraussagen zu spielen. Klar ist, dass die Russen Interesse daran haben, dass Nord Stream 2 doch noch an Netz geht. Wirtschaftlich wäre das auch für Deutschland von sehr großem Vorteil. Doch politisch ist das nicht gewollt, weil die EU, NATO und vor allem die östlichen Nachbarländer wie Polen auf eine Einhaltung der Sanktionen drängen und in Nord Stream 2 ein politisches Projekt sehen.


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