Bei Uniper kommt zu wenig Erdgas aus Russland an

Erster deutscher Gasversorger schlägt Alarm und bittet um Staatshilfen

Jetzt geht es los: Der erste Energie-Konzern gerät in Schieflage. Weil bei Uniper zu wenig Gas aus Russland ankommt, bittet das Unternehmen um Staatshilfen. Der Steuerzahler muss also eingreifen.

Wie das »Handelsblatt« berichtete, beklagt der Gas-Konzern Uniper zu wenig Erdgas aus Russland und gerät deshalb in Schieflage. Jetzt muss das Unternehmen den Staat um Hilfe bitten. Die Aktien des Konzern sind bereits eingebrochen. Die Anleger flüchten. Das Unternehmen schlägt Alarm.

So könnte es bald vielen anderen Unternehmen gehen. Denn die Gasversorgung gehört zur sensiblen Infrastruktur. Viele Industriebetriebe haben eigene Gaskraftwerke, um die eigene Stromversorgung sicherzustellen. Wenn die ausfallen, fällt auch die Produktion aus.

Der Energiekonzern Uniper beliefert hunderte Stadtwerke in Deutschland. Er ist der größte Gashändler des Landes und einer der größten Europas. 

Sven von Storch

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