Donald Trump hat eine Herausforderin weniger. Kamala Harris schmeißt hin [siehe Bericht »Welt«]. Ihr hatten die Demokraten das Amt zugetraut: Sie ist eine Frau, eine »Person of Color« und werteliberal. Kamala Harris sollte die erste afroamerikanische US-Präsidentin werden.
Das Narrativ der Wahlwerbekampagne wäre einfach gewesen: Eine farbige Frau gegen den »bösen weißen Mann« (Trump): So hätte man die Geschichte als Aufstand der Minderheiten gegen das konservative Patriarchat inszenieren können.
Doch nun hat sie das Handtuch geworfen. Ihre Wahlkampagne ist beendet. Ihr fehlt es an Geld, an Unterstützern, an Sponsoren und — vielleicht auch an Anhängern?
Kamala Harris ist in der US-amerikanischen Geschichte erst die zweite farbige Afro-Amerikanerin, die in den Senat gewählt wurde. Dort vertritt die ehemalige Staatsanwältin seit 2017 den Bundesstaat Kalifornien.


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