Die frühere CDU-Politikerin und jetzt fraktionslose Abgeordnete Erika Steinbach stimmte im Bundestag gegen die »Ehe für alle«. Wie Welt-Online/N24 berichtete, erklärte sie, dass sie die »Ehe für alle« ablehne. Sie sprach in ihrer Rede davon, dass der in einer »Art Sturzgeburt zur Abstimmung stehende Gesetzentwurf« dem Grundgesetz und dem Grundsatzprogramm der CDU widerspreche. Mit ihren Äußerungen soll die Bundeskanzlerin Angela Merkel »die Türen für die überstürzte Entscheidung sperrangelweit geöffnet«, zitiert die Welt Frau Steinbach. Sie warf Merkel vor, im Bundestag eine peinlich »Kanzlerdemokratie« einzuführen, in welcher sie sich als Anführerin ihrer Fraktion aufspiele.
Die sogenannte »Ehe für alle« war am Freitagvormittag mit einer Mehrheit von 393 zu 226 Stimmen angenommen worden. Angela Merkel hatte diese Abstimmung eingefädelt, selbst aber mit »nein« gestimmt. Das ist ein geschicktes Spiel, denn so hat sie Gegnern und Befürwortern gleichzeitig den Ball zugespielt.


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