"Humanity's next great voyage begins": Vier Astronauten auf dem Weg zum Mond

Erfolgreicher Start der Artemis II: Orion-Raumschiff sicher abgekapselt und auf historischer Mondreise

Nur Stunden nach dem historischen Start am 1. April 2026 hat sich das Orion-Raumschiff "Integrity" erfolgreich von der Interim Cryogenic Propulsion Stage (ICPS) der SLS-Rakete gelöst. Die vierköpfige Crew führt nun erste Manöver im All durch: ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Mond.

Start der Artemis II


Der erste bemannte Flug zum Mond seit Dezember 1972 (Apollo 17) ist nun gestartet.

Spektakulärer Start der Artemis-II-Mission

Am Mittwochabend (1. April 2026) um 22:35 UTC hob die NASA-SLS-Rakete mit den Astronauten Reid Wiseman (Kommandant), Victor Glover (Pilot), Christina Koch und Jeremy Hansen pünktlich vom Kennedy Space Center ab. 

Der Start verlief reibungslos, die Feststoffbooster trennten sich planmäßig, gefolgt von der Trennung der Kernstufe. Die Mission markiert den ersten bemannten Flug in Richtung Mond seit Apollo 17 vor über 50 Jahren.

Siehe Video des Starts HIER

Screenshot YouTube - Watch the moment NASA's Artemis II takes off for historic moon mission - Sky News

Erfolgreiche Abtrennung des Orion-Raumschiffs

Etwa 3,5 Stunden nach dem Liftoff (gegen 02:00 UTC am 2. April) erfolgte die entscheidende Trennung: Das Orion-Raumschiff löste sich planmäßig von der oberen Stufe (ICPS) der SLS-Rakete. Die Crew bestätigte "good separation" und gute Bewegung. 

Damit fliegt Orion nun eigenständig und hat seine Solarpaneele erfolgreich ausgefahren. Die Abtrennung verlief fehlerfrei und gilt als kritischer früher Meilenstein der Mission.

Siehe Video zur Abkapselung des Orion-Raumschiffs HIER

Screenshot YouTube - Artemis II Orion separation -  SciNews

"Proximity Operations" und nächste Schritte

Unmittelbar nach der Separation übernahm Pilot Victor Glover die manuelle Steuerung. Die Crew führte eine rund 70-minütige "Proximity Operations Demonstration" durch: Orion näherte sich der abgetrennten ICPS-Stufe kontrolliert an, manövrierte in ihrer Nähe und entfernte sich anschließend mit einem automatischen Burn. Diese Tests simulieren zukünftige Andockmanöver mit Mondlandern. Die ICPS-Stufe wird später kontrolliert zum Wiedereintritt über dem Pazifik gebracht.

Auch die europäische ESA feiert den Start HIER: sie stellte wichtige Module her

Screenshot YouTube - Artemis II: journey to the Moon begins - European Space Agency, ESA

Aktueller Status am 2. April 2026

Die Crew befindet sich in einer hoch-elliptischen Erdumlaufbahn und bereitet den nächsten großen Burn vor, der Orion auf die "Translunar-Injection-Trajektorie" bringen soll. Bisher laufen alle Systeme nominal, einschließlich einer erfolgreich behobenen kleinen Störung an der Bordtoilette. 

Die zehntägige Mission, die das Raumschiff rund 7.000 Kilometer hinter den Mond führen wird, verläuft voll im Zeitplan.

Artemis II dient als entscheidender Testflug für die neue Mond-Ära. Die erfolgreiche Separation und die Proximity-Tests stärken das Vertrauen in das Orion-System für die geplante Landemission Artemis III.

Sven von Storch

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Kommentare

Wahrheitsfinder

02.04.2026 | 12:46

Da bekommt der Ausspruch "hinterm Mond sein" eine ganz neue Bedeutung ! 😆

Das Startdatum am 1 April ist seltsam, warum hat es so lange keine Mondlandungen über Jahrzehnte gegeben..? Bin kein Verschwörugstheorethiker , aber kritisches Nachfragen muss erlaubt sein.

Hans-Peter Klein

03.04.2026 | 04:03

Ohne Solarenergie läuft in der modernen Raumfahrt absolut gar nichts.
Sie ist die Spitze der Technologie um die an Bord befindlichen Apparaturen zuverlässig mit Strom zu versorgen bei allen Raumfahrt-Missionen.

Ob bei der internationalen Raumstation ISS oder wie hier bei der neuesten Mond-Mission.
Sie wird es erst recht sein beim Aufbau und Betrieb zukünftiger Mondstationen und bei zukünftigen Mars-Missionen.

Solarenergie steht sowohl sinnbildlich wie real für die Energieversorgung des 21. Jahrhunderts.

MfG, HPK

Schon D ´Artagnan konnte bestechend sein ,doch Regierungen bestechen mit Porthos  in unseren Portemonnais ,während  sich Orion abkapselt !  Unsere 4 Musketiere: Glover, Hansen, Koch und  Wiseman dienen Milady de Winter ,während auf es der Erde ungemütlich wird ! Besser man lebt hinter dem Mond  ,solange man nicht den Mann im Mond trifft ! Die Kriegs-Ablenkung kommt zur"Rechten "Zeit ! Bei so viel Co2  Verschmutzung ,sollen wir wieder mit Fahrverboten und "Bleib zu Homeservice á la Kevin ,der alleine steht,verblödet werden .Hollywood holzt gerade den Wald ab !Und Merz wächst die Nase länger  als Aprischmerz ! 

Was für ein Ostersägen ,wenn nicht nur das Holz vor der Tür teurer wird !

Immer wieder der gleiche Fake; wie bei den Apollo Missionen.

4 Personen für 10 Tage in einer konischen Kapsel mit 11 Fuß Durchmesser und 6 Fuß Höhe;

praktisch "im eigenen Saft".

Vom VanAllen Gürtel gar nicht zu reden, den hat Prof. Lesch wahrscheinlich vorher abgeschaltet.

Wir werden nur verarscht.

 

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