Warum nur, schweigen Sie, Herr NATO-Generalsekretär Stoltenberg? Massenverhaftungen, Massenentlassungen, Massenkontrolle: Die Türkei rutscht immer tiefer auf ihrem Weg zur islamischen Präsidialdiktatur. Die Kritik aus EU und NATO fällt bescheiden aus. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hält sich zurück. Einerseits habe Erdogan ihm angeblich Rechtstaatlichkeit zugesichert, andererseits braucht die NATO die Türkei als Bündnispartner im Nahen Osten.
Nun hat Erdogan wieder in die Kerbe geschlagen, diesmal gleich zweimal. Die erste schockierende Nachricht ist, dass erneut mindestens 10.000 Staatsbedienstete ihre Ämter und Posten niederlegen müssen (siehe Berichte: Focus-Online, Süddeutsche, Tagesschau, Spiegel-Online). Es sind mittlerweile ganze Armeen von ehemaligen Angestellten des Staates, die nun händeringend neue Jobs suchen und um ihre Existenz und die ihrer Familien fürchten müssen.
Dann hat Recep Tayyib Erdogan erneut Israel brüskiert. Wie unter anderen Zeit-Online berichtete, verglich er die israelische Politik gegenüber Palästina und Gaza mit Hilters Politik. Israel agiere schlimmer als die Nazis, soll er behauptet haben. Dass solche Anschuldigungen und Beleidigungen in Israel nicht gut ankommen, kann man sich denken.


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