Verbliebene Kernkraftwerke sollen wieder ans Netz

Endlich_ CDU folgt AfD-Forderung nach Rückkehr zur Atomkraft

Die AfD hatte es schon lange gefordert. Nun hat auch die Union endlich erkannt, dass der Ausstieg aus der Kernkraft ein Fehler war. Deutschland solle sich nun den 22-Staaten der Kernkraft-Allianz anschließen, heißt es im neuen Grundsatzprogramm.

Endlich. Eigentlich ist es fast zu spät. Doch wenn sich das Ruder noch herumreißen lässt, dass ist es höchste Eisenbahn: Deutschland braucht Kernenergie, um die Industrie zu halten und die Strompreise zu senken.

Die AfD hatte schon immer den Atomausstieg, der übrigens unter Angela Merkel beschlossen und unter der Ampel-Regierung final umgesetzt wurde, scharf kritisiert. Angesichts der Energiekrise sei es ein sehr großer Fehler gewesen, die letzten Kernkraftwerke abzustellen.

Die Union hatte bislang immer nur darauf gepocht, die Laufzeit der Atomkraftwerke zu verlängern.

Doch nun ist es endlich zu einem Umbruch gekommen. Der Wirtschaftsflügel scheint sich durchgesetzt zu haben. Die CDU will nun zur Kernkraft zurückkehren. Das soll nun auch im Grundsatzprogramm der CDU aufgenommen werden [siehe Berichte BILD-Zeitung und MERKUR].

Deutschland solle sich demnach den 22-Staaten der Kernkraft-Allianz anschließen, die verbliebenen Kernkraftwerke wieder hochfahren und neue supermoderne Atomkraftwerke bauen. Außerdem solle weiterhin in die Entwicklung der Kernfusion investiert werden.

Mit der SPD oder den Grünen lässt sich eine solche Politik nicht umsetzen. Aber mit der AfD. Daher wird es langsam Zeit, die Brandmauer zu überdenken und neue Koalitionsmöglichkeiten anzustreben.

Sven von Storch

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