Nachdem die Partei »Rassemblement National« bei der Wahl zum französischen Parlament ihre Stimmenzahl verzehnfachen konnte und die Macronisten ihre absolute Mehrheit verloren haben, sind neue Formen der Zusammenarbeit in der Legislative gefragt, um Blockaden zu vermeiden.
Und so kam es, wie es kommen musste: Die Partei »Rassemblement National« wird nun als politische Kraft akzeptiert, mit der man zusammenarbeiten muss. Das betrifft auch die Regierung. Aus diesem Grunde hat Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron nun Marine Le Pen in den Élysée-Palast zu Gesprächen eingeladen.
Damit ist in Frankreich eine neue Normalität entstanden. Im Gegenzug zu Deutschland werden die Stimmen der Bürger als politische Willensbekundung ernst genommen und gewählte Parteien eingebunden.


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