Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge der deutschen Industrie im April um 3,8 Prozent gegenüber dem Vormonat eingebrochen und damit fast doppelt so stark gesunken wie von Experten erwartet. Besonders betroffen waren mit Automobilindustrie, Maschinenbau und Elektroindustrie ausgerechnet jene Branchen, die das Rückgrat der deutschen Wertschöpfung bilden. Die Zahlen liefern ein weiteres Alarmsignal für den Industriestandort Deutschland und bestätigen die zunehmenden Wettbewerbsprobleme der deutschen Wirtschaft.
Ausdruck einer tiefgreifenden Standortkrise
Der energiepolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Steffen Kotré, teilt dazu in einer Presseerklärung mit:
"Der erneute Einbruch der Industrieaufträge ist kein vorübergehender Ausrutscher, sondern Ausdruck einer tiefgreifenden Standortkrise. Deutschlands industrielle Basis verliert zunehmend an Wettbewerbsfähigkeit, während die politischen Rahmenbedingungen die Belastungen für Unternehmen weiter verschärfen. Hohe Energiepreise, wachsende Bürokratie, regulatorische Unsicherheit und eine ideologisch geprägte Energiepolitik setzen die Industrie seit Jahren unter Druck. Die nun veröffentlichten Zahlen sind daher nicht überraschend - sie sind die logische Folge einer Politik, die wirtschaftliche Realitäten zu lange ignoriert hat."
Wenn Aufträge ausbleiben, geraten Investitionen, Wertschöpfung und Arbeitsplätze unter Druck
Weiter heißt es in der Presseerklärung:
"Die deutsche Industrie lebt von internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Wenn Aufträge ausbleiben, geraten Investitionen, Wertschöpfung und Arbeitsplätze unter Druck. Die Folgen reichen weit über einzelne Branchen hinaus und bedrohen langfristig Wohlstand und wirtschaftliche Stabilität in Deutschland. Als AfD-Bundestagsfraktion fordern wir eine konsequente Stärkung des Industriestandorts durch wettbewerbsfähige Energiepreise, den Abbau investitionshemmender Belastungen, eine technologieoffene Energiepolitik, sowie die Wiederaufnahme russischer Energieimporte und die Beendigung der Sanktionen.
Solange deutsche Unternehmen für Energie deutlich mehr bezahlen als ihre internationalen Wettbewerber, werden Aufträge, Investitionen und Arbeitsplätze weiter ins Ausland abwandern. Die Bundesregierung muss endlich wirtschaftliche Vernunft über geopolitische Symbolpolitik stellen."


Kommentare
„Einbruch bei…
„Einbruch bei Industrieaufträgen ist Alarmzeichen für den Standort Deutschland“ ...
Und was sagt die KI dazu?
„Der Industriestandort Deutschland wird nicht als Ganzes politisch geschlossen, befindet sich aber in einer historisch tiefen Krise, die zu massiven Unternehmensschließungen und Abwanderungen führt. Hauptursachen für diese Deindustrialisierung sind die dauerhaft hohen Energiekosten, extreme bürokratische Hürden, Steuerlasten sowie ein struktureller Fachkräftemangel“!!!!!!! ...
https://www.google.com/search?q=warum+der+industriestandort+deutschland+gechlossen+werden+soll&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=warum+der+industriestandort+deutschland+gechlossen+werden+soll&gs_lcrp=EgZ…
" Hat mal einer gesagt - und…
" Hat mal einer gesagt - und es stimmt in der Tat. Oh weh.
Vornedran sollte stehen …
Vornedran sollte stehen "Deutschland schafft sich ab!"
Standortkrise? Am Standort…
Standortkrise? Am Standort mitten in Europa liegt es wohl nicht!
Es ist eine fremdgelenkte aber selbstgewählte politische Krise! Mit unabhängigen Regierungen für (statt gegen) Deutschland, könnte das Land blühen, wie es früher einmal war ...
Im übrigen hat eine von Deutschlandhassern handverlesene Regierung natürlich weder die Macht, noch den Auftrag, "wirtschaftliche Vernunft über geopolitische Symbolpolitik" zu stellen.
MERZ macht die ostdeutsche…
MERZ macht die ostdeutsche Wirtschaft total kaputt !
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