Haftbedrohung wegen Bibelvers

Ehemalige finnische Politikerin Päivi Räsanen freigesprochen

Das Zitieren eines Bibelverses brachte Päivi Räsanen vor Gericht wegen angeblicher Hassrede. Nach einem erstinstanzlichen Freispruch ging eine verfolgungswütige Staatsanwaltschaft in Berufung. Jetzt erfolgte der zweite Freispruch für Räsanen.

Päivi Räsanen, immerhin die ehemalige Innenministerin Finnlands, ist frei. Mit ihr auf der Anklagebank saß auch der evangelische-lutherische Bischof Juhana Pohjola. Mit dem Freispruch geht ein mehr als zwei Jahre währender Prozeß gegen Räsanen zu Ende, weil sie es gewagt hatte, in einem Tweet die Unterstützung der evangelischen Kirche für eine Homosexuellen-Parade zu kritisieren und dazu Screenshots von Bibelversen veröffentlichte. Siehe hier den Bericht von Christenschutz.

Daraufhin erfolgte eine Anzeige gegen Räsanen wegen »Hassrede« und »Beleidigung« und ein jahrelanger, nervenaufreibender Prozess mit polizeilichen Verhören und Verhandlungen gegen die ehemalige hochrangige Politikerin und mit einem Pastor verheiratete Großmutter von zehn Enkeln. Doch Räsanen ließ sich nicht einschüchtern. Nicht nur ihre Person, sondern mit ihr das christliche Menschenbild und christliche Überzeugungen zur Sexualethik, zu Ehe und Familie standen vor Gericht. Ein unglaublicher, unfassbarer Vorgang im angeblich »freien Europa«, der nun – hoffentlich – endgültig mit einem Freispruch endete.

Ein Gastbeitrag der Initiative Christenschutz

Sven von Storch

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