"FCK AFD" und "Kein Kaffee für Nazis"

Edeka-Markt in Bayern beleidigt Millionen AfD-Wähler mit Anti-AfD-Slogans auf Tassen

Sind für Edeka AfD-Wähler Nazis? Dann wird wohl Edeka für Millionen Bundesdeutsche bald kein geeigneter Einkaufsort mehr sein. Beleidigungen und Provokationen gehören sich nicht, auch nicht im Supermarkt.

Edeka und die AfD als Logos


Ein unabhängiger Edeka-Händler in Bayern hat mit dem Verkauf von Kaffeeprodukten, die scharf gegen die AfD positioniert sind, für Aufsehen gesorgt [siehe Berichte "Nius" und "Weltwoche"]. 

Die Produkte stammen von einem Hersteller, der zuvor Tassen mit dem Slogan "AfDler töten" angeboten hatte, und wecken Kritik an politischer Parteinahme im Handel.

Der Verkauf und die Produkte

Der Edeka-Markt "Wollny" in Friedberg bietet seit Kurzem Kaffeepackungen und Tassen des Herstellers Olivier Caffè aus Wolfsburg an. Die aktuellen Aufschriften lauten "FCK AFD" und "Kein Kaffee für Nazis". 

Ein Facebook-Post des Marktes vom 18. Februar wirbt damit als Sonderbestellung für einen Stammkunden und bedankt sich beim Hersteller für Gratis-Tassen. 

Der Inhaber Michael Wollny positioniert sich in sozialen Medien klar links und kritisiert Politiker wie Alice Weidel als "faschistischen Lump".

Umstrittene Inhalte des Herstellers: Radikal linke Ansichten

Olivier Caffè ist bekannt für provokative Posts in sozialen Netzwerken, die anti-AfD-Haltungen betonen. Früher gab es Tassen mit dem Slogan "AfDler töten", der als Andeutung von Gewalt interpretiert wird, aber mittlerweile ausverkauft ist. 

Der Hersteller betont, es handle sich um eine Feststellung zu Vorfällen wie dem Mord an Walter Lübcke durch AfD-Sympathisanten, nicht um eine Aufforderung. Weitere Inhalte umfassen Vergleiche der AfD mit der NS-Zeit und Unterstützung für Antifa-Ideen.

Reaktionen und Distanzierung: Kunden entsetzt

Kunden und Beobachter kritisieren die Produkte als Grenzüberschreitung und fordern Boykotte. Die Edeka-Zentrale distanziert sich: Als genossenschaftlich organisiertes Unternehmen seien die Händler selbstständig und gestalteten ihr Sortiment eigenverantwortlich.

Der Vorfall reiht sich in frühere Debatten ein, wie die Edeka-Kampagne 2024 gegen "Blau" als Warnung vor der AfD, die nach Kritik zurückgezogen wurde. 

Sven von Storch

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Kommentare

Bisher ist in meinem REWE noch kein linksgrünes Geschmeiß zu sehen.

Und dass das so bleibt, dafür werde ich sorgen.

Der Schlauste kann dieser "unabhängige Edeka-Händler" nicht sein, sonst hätte er bedacht, daß er damit ungewollt Werbung für die AfD macht und auch noch Kunden verliert.

Das gleiche gilt für "Olivier Caffe" ...

Auch unser(?) Kanzler wirkt nicht sonderlich schlau, wenn ihm als Begründung für die Ablehnung einer Zusammenarbeit mit der AfD nichts Besseres einfällt, als zu behaupten, die AfD sei "keine bürgerliche Partei".

Will er mit dieser substanzlosen Behauptung sagen, daß 25% AfD-Wähler keine Bürger sind?

Einfach erbärmlich - aber er muß ja ständig beweisen, wie sehr er auf der Seite der Deutschlandabschaffer steht. Dabei hatte er doch heute schon der Ukraine erneut "fortgesetzte Solidarität" geschworen - zulasten unserer Steuergelder ...

Ekkehardt Fritz Beyer

23.02.2026 | 09:28

... „Die Produkte stammen von einem Hersteller, der zuvor Tassen mit dem Slogan "AfDler töten" angeboten hatte, und wecken Kritik an politischer Parteinahme im Handel.“ ...

Sollten sich die Führungen von Edeka & Co. nicht längst gefragt haben:

„Wie sehr hilft Ausgrenzung der AfD? Macht sie das noch stärker?“! https://www.youtube.com/watch?v=ILt8f8hei0c

Oder stellen sich nun auch diese Leute damit in Opposition zu ihrem https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich???

Jürgen kurt wenzel

23.02.2026 | 10:16

Ich zweifle auch an euch ,liebe Redaktion! Wer schreibt hier immer an der Wahrheit hinter den Kulissen der Täter und Lügner vorbei !! Reicht doch auch hier nur der Klick Edeka ( und ALLE die anderen Großen und kleinen Firmennahmen und ihrer Biographien) im Nationalsozialismus um die unterdrückte Wahrheit von der Lüge zu befreien!!Auch Schindler brauchte die Kriegsgewinne um „ Gutes“ zu tun !! Ist die Lüge nicht schon so ekelhaft das Topf und Söhne sich hier einreihen könnte ! Die Anderen sind ja selbst bis 4711 längst mit dem Nazi Blutgeld schon seit den 50gern aktiv !,, Sagte der Nazijäger Fritz Bauer doch schon kurz nach dem Krieg :“wenn ich mein Büro verlasse ,fühle ich mich im „Feindlichem Ausland !“- Nun er endete Tod in einer Badewanne! Wer nicht noch alles nach 1990 das Gleiche durch Kohl ,CDU und SED/Stasi Seilschaften noch einmal ! Haben nicht selbst die Henker und (!,!) Befehlsgeber wohlversorgt überlebt !!!Fritz Ries und Hanns Martin Schleyer die Macher von Helmut Kohl und die Kriegsgewinne Auschwitz!!!Benutzt doch endlich !!!die Wahrheit zur Rettung der Welt !Die Wahrheit als Schwert!!

Edeka hat zwar gut aufgeräumte saubere Läden ,doch gehören sie zu den teuersten  Lebensmittelläden in Deutschland.Wir hatten solche "Ekzesse,sprich Äußerungen " schon bei Corona mit Rossmann .Als Bürger kann man nur mit Missachtung gegenüber solchen (Kartellfamilien ) reagieren ,denn es sind nur wenige Familien ,die hier für unsere Landesversorgung sorgen und verantwortlich sind .Deswegen werden z.B. auch Bauern in ihren Lieferpreisen immer unter Druck gesetzt und man sollte sowieso diese Direktproduzenten fördern ,indem man bei solchen Herstellern (Bauerläden )einkauft .Mal abwarten wie EDEKA reagiert ,schließlich kann ich gerne auch in anderen Filialen einkaufen .

Hans-Peter Klein

23.02.2026 | 10:31

Alles ist mittlerweile durchseucht von ideologisch motivierten Parolen.

Gestern habe ich ein Wahlplakat der ÖDP gesehen mit dem Slogan : 
"Alternativ gegen rects".
Mich traf fast der Schlag, weil ich mitt der ÖDP mal sympatisiert habe.
Dieser Slogan suggeriert:
- rechts ist gleich rechtsextrem
- die AfD ist rechtsextrem
- es gibt nichts dringlicheres als die AfD zu verhindern.

Was unbedingt fehlt in der öffentlichen Diskussion:
- politisch Rechts steht mitnichten für rechtsextrem.
- Rechts steht für bürgerlich-konservative Mitte 
- Mitte bedeutet bewusste Fernhaltung von extremen Rändern, egal aus welcher Richtung
- Rechts steht im Einklang mit dem Grundgesetz und muß daher unbedingt erlaubt sein, darf weder ausgegrenzt noch diskriminiert werden

Außerdem: 
Dieses so beschriebene Rechts, steht auch für das typisch klein-bürgerliche Milieu wie ich es z.B. erfahren habe, mitsamt typischer Abwehrreaktion der jungen aufmüpfigen Generation die alles sein wollte, nur das nicht.

Es hat lange gedauert meine eigene heutige politische Positionierung angemessen zu beschreiben.
Am besten komme ich klar mit Neu-Rechts, in klarer Abgrenzung zu Links und zu Alt-Rechts.
- Links, muß mannicht länger begründen, ein Blick nach Berlin genügt, sowie nach allen Links-woken Milieus
- Alt-Rechts, igittigitt, allesRichtung Nazi-Verherrlichung würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen wollen.

Aber was ist nun Neu-Rechts, nach meiner Auffassung ?
Neu-Rechts steht für :
- auf dem Boden der eigenen Kultur stehend, patriotisch,  Liebe zur Heimat, zur Tradition, mit uralten, starken Wurzeln
- gleichzeitig modern eingestellt, ökologisches Denken ist demnach in seinemKern näher demwert-konservativen.
- gegen alles verkrustete, unflexible, in der Vergangenheit stecken gebliebene, ideologisch-Macht-Interessen- getriebene 

Leider gibt es z.Z. keine Partei die diesen Kriterien gerecht wird.
Solange sich das nicht ändert, bin und bleibe ich politisch heimatlos und hoffe auf bessere Zeiten.
Den Wahlzettel schmücke ich wiederholt mit dem großen X, für ungültig, das Recht zu wählen lasse ich mir nämlich nicht nehmen.

MfG, HPK 

Ihrer politischen Position kann man als AfD-Anhänger durchaus zustimmen. Und als "Altparteien"-Anhänger wohl eher nicht.

Da fragt man sich aber, warum Sie nicht doch AfD (als das Ihnen näherstehende "Übel") wählen. Was macht es für einen Sinn, zur Wahl zu gehen und einen ungültigen Stimmzettel abzugeben?

Damit stellen sie sich auf die Seite der Nichtwähler, die mit schuld sind, daß unsere(?) fremdgelenkten "Altparteien" weiter ihr Unwesen treiben können.

... bei ihm die Covid-Impfung ...

Oder er ist noch nicht genug geimpft,
bzw. geboostert. In diesem Fall:
Einfach mal auffrischen bitte, ja ?

Johannes Friedrich

23.02.2026 | 11:54

Egal wie man zu einer Partei - welcher auch immer - steht so etwas ist ein Unding. Ein solches Geschäft gehört boykotiert.

Unklar ist mir die Nennung des "FCK". Was hat der Kaiserslauterer Fußballverein mit dieser Sache zu tun?

Wissen Sie wirklich nicht, was mit FCK gemeint ist?

Da läßt man nur den Buschstaben U weg, weil diese Feiglinge Angst haben, Ärger zu kriegen, wenn sie "FUCK" ausschreiben - wobei das nicht unbedingt was mit "Ficken" zu tun hat, sondern eher mit "Nieder mit ...!" zu übersetzen ist. 

Edeka lässt die Dummheit sprießen!

NAZI sind National-Sozialisten. Die AfD hat mit Sozialismus nichts, auch gar nichts zu tun. 

Edeka, verprellt höchsten Kunden. Sie sollten sich lieber um den Diebstahl in ihren Discounter-Buden kümmern. 

Sollte bei unserem Edeka-Laden solch eine Dümmlichkeit auftauchen, so kaufe ich nur noch nebenan in einem anderen Laden.

Umsomehr hat die AfD mit "national" im Sinne von Vaterlandsliebe zu tun!

Aber das hat ja bei unseren(?) fremdgelenkten Politikern und Medienmachern, sowie bei abhängigen "Verfassungsschützern" als "rechtsextrem" - zumindest aber als "populistisch" - zu gelten.

Dagegen hilft nur Boykott! Wer Verstand und Vernunft besitzt macht um solche Edka-Märkte spätestens ab sofort und auf Dauer einen großen Bogen und zeigt denen für ihren bösartigen und total verblödeten Hass auf die AfD sozusagen den Mittelfinger!

Es ist immer gut wenn Blödheit sichtbar wird. Da weiß man dann ganz genau um was oder wen man einen großen Bogen machen muß.

Edeka sollte mal in ihrer Daseinsgeschichte zurückgehen und schauen, was sie für eine dunkele Vergangenheit haben. Vor allem sollten sie auch mal schauen, welche Partei den Nationalsozialismus schon immer angehört hat und auch der damalige Anführer von Deutschland hat die Sozialisten vertreten. Und das ganze Geschmeiß hat sich dann nach dem Krieg wieder in der Regierung verkrochen als Demokraten und Gutmenschen, die in Wirklichkeit nie etwas für unsere Bevölkerung übrig hatten. Also sollte Edeka noch mal nachdenken und innehalten, ob sie wieder den gleichen Fehler machen wollen wie vor 1945.

Nicht wenige der damaligen braunen NSDAP-Genossen sind nach dem Ende des Krieges ganz schnell von dieser Partei in die SPD gewechselt/eingetreten. Haben also schnell die braune Farbe gegen die rote getauscht. Die Gesinnung durfte und konnte also bestehen bleiben. Das sagt doch sehr viel über die SPD aus! Die Namen dieser Genossen und deren als NSDAP-Mitglieder damaligen mit sogar z. T. inne habenden Funktionen und Titel kann man heute noch finden - wenn man da mal ein bisschen tiefer gräbt!

Prof. LÖWENHERZ

23.02.2026 | 14:37

"FCK AfD" ???
Freiheits-Charakter-Kämpfer AfD. Nur DAS kann diese Abkürzung TATSÄCHLICH bedeuten.

Würde mich nicht wundern wenn diese linke "Wollny"-Bude bald in ganz anderem LICHT erleuchtet wird.†

"Kein Kaffee für Nazis" ???
Nazis??? Wo sollen die SEIN??? Nazis gab's seit 1945 nicht mehr. Nur in den ewig gestrigen Hohlbirnen der Antifanten geistern sie immer noch rum.

Else Schrammen

23.02.2026 | 15:14

Dieser Wollny-Edeka-Mann sollte sich mal füe einen Beruf entscheiden: Entweder Einzelhändler oder "agent provocateur". Will er Kunden aller Couleur bedienen und vor allem halten oder mit dem linken Gesocks paktieren. Und der Linke aus Wolfsburg? Kann man bei ihm auch Tassen bestellen mit der Aufschrift Antifaschisten töten? Aber so sind sie, die linken Unschuldslämmer: Beleeidigungen, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen gehören zum täglichen Handwerk. Unter unseren jetzigen Politkaspern haben die ja Narrenfreiheit.

Mir ist aufgefallen, (ich bin kein Verschwörer...) dass immer die Unternehmen, welche Probleme am Markt haben oder anderweitig jammern oder in die roten Zahlen huschen auch gleichzeitig sich dieser Wokeness und Anti-Kampagnen gegen die AfD einordnen und damit auch noch PR machen? 

Genau solche Unzternehmen, Diskounter, Mittelständler, glauben, sie bekommen vom Staat einen Bonus beim Fiskus oder finanzielle Fördermittel und günstige Kredite. Denn, es fällt auch auf, dass Banken...Geschäftsstellen und Gewerkschaften besonders hinter solchen Hetzern stehen, weil die Gewerkschaften des Fahimi-Clans sich eindeutig positioniert haben.

Kurzum, dieses Land wird radikalen Linken und geistig Förderungsbedürftigen regiert.

..ich finde es ehrlich, und kaufe woanders....

wobei: welcher Markt ist denn noch "frei" ?

......ich kaufe nicht mehr bei Rossmann, meide Gilette, mag jetzt EDEKA nicht mehr und auch Milram mit ihrer blöden Werbung.... viele Firmen die übertrieben mit POC oder Linken Themen werben...

und halte es wie "Kid Rock" mit Budweiser light und der Schwuchtel dort,  (bestes Video, wie er die Bierkiste löchert)...leider werden wir im Kartoffelland unbewaffnet gehalten :-), jedenfalls die restlichen Deutschen...die wissen warum.... und ebenso Jack Daniels Whiskey ...das Zeug werd' ich nie mehr saufen...:-)..und sogar Harley Davidson Germany macht da mit!

...so what:...."go woke...go broke"..ich find's gut !

Ronald Schroeder

23.02.2026 | 22:22

Es gibt eine Vielzahl von EDEKA-Kaufleuten, die einen oder mehrere EDEKA-Standorte betreiben (rund 3.200 Kaufleute betreiben rund 5.300 Märkte). Diese mehrere tausend Kaufleute bilden vermutlich den ganz normalen politischen Querschnitt der BRD ab. Wahrscheinlich gibt es sogar einige Linkspartei-Anhänger, die deren Enteignungspläne als nicht gegen sie selbst gerichtet sehen.

Da auch Antifaschisten zum Querschnitt der Bevölkerung gehören, sind sicher auch EDEKA-Kaufleute dabei; ggf. eben auch Michael Wollny aus Friedberg. Da dessen Supermarkt mit Sicherheit nicht der einzige Einkaufsmarkt in Friedberg ist, und jeder Kunde, der kein antifaschistisch durchideologisiertes Sortiment wünscht, nach Belieben ausweichen kann, spricht doch nichts dagegen, daß Herr Wollny seine persönliche politische Überzeugung auch durch "FCK AFD"-Tassen zum Ausdruck bringt.

Bemerkenswert ist doch inzwischen etwas ganz anderes: es ist auffällig, daß gerade diejenigen, die nach eigenem Bekunden Toleranz und Respekt mit der Muttermilch eingesogen haben, immer enthemmter ausgrenzen. Intendanten von Theatern, multikulturell bis Oberkante Unterlippe, sind Mitglied im BDS und propagieren den Boykott jüdischer Waren. Herr Wollny möchte nun wenige Tage vor der Kommunalwahl ein bewußtes Zeichen gegen einen nicht unbeträchtlichen Teil seiner Kunden setzen. Wenn man es positiv sehen will, könnte man das sogar als charakterstark betrachten. Dumm nur, daß Herr Wollny die herrschende Staatsideologie vertritt. Daher weiß man nicht, ob es Charakterstärke oder Opportunistentum ist.

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