Attentat: Politiker wollte gegen das organisierte Verbrechen vorgehen

Ecuador_ Präsidentschafts-Kandidat erschossen

Der Präsidentschafts-Kandidat Fernando Villavicencio ist während einer politischen Kundgebung in der Hauptstadt Quito erschossen worden. Es wird das mexikanische Sinaloa-Kartell hinter der Tat vermutet.

Der Kandidat auf das Präsidentenamt Fernando Villavicencio hatte immer wieder die Korruption und die verbrecherischen Kartelle in Ecuador öffentlich kritisiert. Nun musste er nur wenige Tage vor der Wahl mit dem Leben dafür bezahlen.

Wie die »Tagesschau« und die »Welt« berichteten, wurde er bei einer Wahlveranstaltung in der Hauptstadt Quito erschossen. Neun weitere wurden verletzt.

Villavicencio soll zuvor von Anführern des mexikanischen Sinaloa-Kartells bedroht worden sein. Diese sind auch in Ecuador aktiv und sollen sich durch die politischen Ambitionen und Ankündigungen des Kandidaten bedroht gefühlt haben.

Der mutmaßliche Schütze kam bei der Schießerei ebenfalls ums Leben.

Der derzeitige Amtsinhaber hat nun über das Land den Ausnahmezustand verhängt. 

Sven von Storch

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