Nochmal zur Erinnerung: Die US-amerikanische Autorin Brittany Pettibone, der österreichische Aktivst Martin Sellner und die kanadische Reporterin Lauren Southern waren vor wenigen Tagen an der Einreise nach Großbritannien gehindert worden. Pettibone und Southern wollte den britischen Aktivisten Tommy Robinson interviewen. Sellner wollte eine Rede am Speaker's Corner im Londoner Hyde Park halten.
Hätten die britischen Behörden die drei jungen Menschen gewähren lassen, hätte die Angelegenheit wenig Aufmerksamkeit erregt. Und das wollten die Behörden eigentlich auch erreichen: Möglichst Aufruhr und Unruhe verhindern. Stattdessen wurden Pettibone und Sellner für drei Tage ins Gefängnis gesteckt und Lauren Southern von der Polizei unter Terroverdacht-Kriterien verhört. Alle drei dürfen nicht mehr ins Vereinigte Königreich einreisen.
Doch der Schuss ist nach hinten losgegangen. Nun wurde erst recht Aufmerksamkeit erregt. Im Internet gab es eine regelrechte Protestlawine [ siehe hier, hier, hier, hier, hier und hier sowie hier und hier]. Nun kennen Millionen Menschen die Namen Brittany Pettibone, Martin Sellner und Lauren Southern.
Lauren Southern durfte vor Politikern des EU-Parlamentes über die Angelegenheit sprechen [ siehe hier] und in Großbritannien äußerte sich Nigel Farage dazu [ siehe hier ]. In den USA wurde das Thema von Fox News aufgegriffen [ siehe hier ].
Inzwischen sind Anwälte und die US-Botschaft eingeschaltet worden.
Eine Frage, die viele Menschen nicht nur in Großbritannien derzeit umtreibt, ist: Warum dürfen radikale Islamisten sich alles erlauben, während Kritiker des Islamismus sich wie Terroristen behandeln lassen müssen?


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