Die Trump-Administration verfolgt aktiv Pläne, sich an den Spitzenreitern der amerikanischen KI-Branche zu beteiligen. Laut Presseberichten geht es um eine Beteiligung von etwa 5 Prozent an Unternehmen wie OpenAI, Anthropic, Google und Meta.
Verhandlungen finden unter Hochdruck statt: Man scheint es eilig zu haben
Sam Altman, CEO von OpenAI, und Führungskräfte anderer Firmen führen bereits Gespräche mit der Regierung. Die Initiative zielt darauf ab, dass die amerikanische Öffentlichkeit direkt von den enormen wirtschaftlichen Erfolgen der KI profitiert – etwa durch ein Modell ähnlich dem Alaska Permanent Fund, der Öleinnahmen an Bürger ausschüttet.
Altmans Vorschlag: Öffentliche Teilhabe als Win-Win
Altman hat die Idee schon früh gegenüber Trump und seinen Beratern vorgetragen. Er argumentiert, dass die Abgabe eines Teils der Unternehmensanteile an die Öffentlichkeit der faire Weg sei, die Früchte des KI-Booms zu teilen. Statt reiner Regulierung oder Steuern solle ein Teil der Wertschöpfung direkt an die Bürger fließen.
Die Gespräche sind noch vorläufig und kein Vertrag ist unterzeichnet. Dennoch signalisiert Trump öffentlich Interesse und plant Treffen mit Top-Executives. Die Regierung verweist auf frühere Beteiligungen, etwa die 10-Prozent-Stake an Intel, als Vorbild.
Hintergrund: Die Kontroverse, dass nur wenige profitieren und die Mehrheit Nachteile hat
Der Vorstoß kommt inmitten von Debatten über KI-Regulierung, nationale Sicherheit und die Sorge, dass nur wenige vom Boom profitieren. Kritiker sehen Risiken einer "Teil-Verstaatlichung", Befürworter hoffen auf breitere gesellschaftliche Akzeptanz und neue Einnahmequellen für den Staat. Auch linksprogressive Stimmen wie Bernie Sanders haben ähnliche, teils radikalere Vorschläge (bis 50 Prozent) gemacht.
Ob und wie eine Einigung zustande kommt, bleibt offen. Die Branche steht unter wachsendem politischem Druck, während sie gleichzeitig auf Unterstützung bei Infrastruktur und Regulierung hofft. Die Entwicklung könnte die Beziehung zwischen Washington und Silicon Valley grundlegend verändern.
Gegen die ausufernden Folgen des "Surveillance Capitalism"
Sie scheint aber aus einer Not erwachsen zu sein, denn der KI-Boom mit seinen riesigen Datenzentren und der Entlassung von Hunderttausenden Arbeitnehmern trägt zur wachsenden öffentlichen Kritik an der KI-Entwicklung bei.
Außerdem befürchten viele US-Bürger, dass wenigen Tech-Giganten zu viel Macht in zu wenige Hände gelegt werde.


Kommentare
Faire Weg
Mit Beteiligung das Gesetzgebungsorgan zu kaufen ?? Merkel hat seinerzeit auch jährlich 1/2 Mio
an Susanne gespendet, und Entschädigung an Zwangsarbeiter aus Steuergeldern bezahlt.
KI sollte verboten werden. Das Internet wird durch die KI bereits manipuliert, deshalb werden
Bücher gekauft - und ansch. vernichtet - da Bücher nicht manipulierbar sind.
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