Wie Bild-Online, Tageschau.de, Focus-Online und Stern.de berichteten, wächst in der SPD der Widerstand gegen Martin Schulz und dessen klares »Nein« zur großen Koalition. Viele SPD-ler sehen eine Neuwahl kritisch und verstehen auch nicht, wieso die Parteiführung sich so vehement gegen eine große Koalition sperrt. Hier könnten auch die mahnenden Wort des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (SPD) eine Rolle gespielt haben, der auf eine Einigung in den Koalitionsverhandlungen gedrängt und die involvierten Politiker an ihre Verwantwortung zur Regierungsbildung erinnert hatte.
Der SPD-Abgeordnete Johannes Kahrs rief seine Partei zur Gesprächsbereitschaft auf. Man müsse Kontakt mit dem Bundespräsidenten aufnehmen und die Lage erörtern, ohne gleich auf eigene Standpunkt zu beharren. Auch der SPD-nahe Ver.di-Chef Frank Bsirske warnte vor Stillstand bei der Regierungsbildung. Er forderte von den Politikern Pragmatismus und Verantwortungsbewusstsein.
Wer übrigens auch vehement gegen Neuwahlen ist: Frauke Petry. Klar, denn sie würde mit ihren »Blauen« nicht mehr in den Bundestag kommen.


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