Für die Bürger ist die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs aufgrund der kompletten Überwachung mit Verlust an Privatsphäre und der Gefahr eines verstärkten Zugriffs von außen verbunden. Digitale Zentralbankwährungen bereiten den Boden für totalitäre Zugriffsmöglichkeiten der Zentralbanken und Regierungen auf das Geld der Bürger.
Auch kleine Banken könnten in Schwierigkeiten kommen. Einem Bericht des »Handelsblattes« zufolge ist die geplante Einführung digitaler Zentralbankwährungen wie dem digitalen Euro durch die EZB eine Gefahr für den Bestand kleiner Banken [siehe auch Bericht »Golem«].
Dies geht aus einer Studie des Bundesverbands deutscher Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) unter 714 Banken und Finanzinstituten hervor.
Es heißt darin, dass bei einer Obergrenze von 3.000 Euro pro Kunde nur 56 der Institute noch die gesetzlich vorgeschriebenen Liquiditätspuffer vorhalten könnten, wenn die Nachfrage komplett ausgelastet würde.


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